Donald Trump News: Wadephul besorgt über Trumps Nato-Austrittsdrohung
US-Präsident Trump provoziert immer wieder die Bündnispartner der Nato. Das schürt Unruhe, auch in Berlin.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Außenminister Johann Wadephul zeigt sich angesichts neuer Äußerungen von US-Präsident Donald Trump zu einem möglichen Nato-Austritt beunruhigt. "Natürlich besorgen mich solche Aussagen", sagte der CDU-Politiker den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Zugleich gab er sich aber zuversichtlich, dass ein solcher Schritt der Amerikaner abzuwenden sei: "Ich denke, dass unser klares Bekenntnis und unser entschiedenes Eintreten für das Bündnis die USA davon überzeugen werden, diese Erfolgsstory gemeinsam weiterzuschreiben."
US-Präsident Donald Trump und sein Außenminister Marco Rubio hatten gerade erst wieder die Nato-Mitgliedschaft der USA infrage gestellt. Trump sagte etwa der britischen Zeitung "The Telegraph", es stehe kaum noch zur Debatte, dass die Mitgliedschaft der USA nach dem Ende des Iran-Krieges überdacht werden müsse. Trump ist verärgert darüber, dass diverse Nato-Mitglieder den Krieg der USA und Israels gegen den Iran nicht unterstützen.
Wadephul sagte, die Nato sei "für die Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland genau wie für die Sicherheit aller Bündnispartner von enormer Wichtigkeit". Zudem sei das Bündnis stärker als je zuvor. "Wir haben mit Schweden und Finnland zwei Mitglieder mehr. Und wir Europäer haben uns dazu verpflichtet, fünf Prozent unserer Wirtschaftsleistung für Verteidigung auszugeben. Wir sollten all das nicht infrage stellen, sondern auf unseren Erfolgen aufbauen."
Der Außenminster wies darauf hin, dass Trump einen Nato-Austritt auch nicht im Alleingang entscheiden kann. "Er bräuchte dafür die Zustimmung mindestens im Senat." Trump hatte zuletzt für seine Äußerungen überparteilichen Gegenwind aus dem US-Senat bekommen. In einer gemeinsamen Erklärung schrieben der Demokrat Chris Coons und der Republikaner Mitch McConnell, US-Amerikaner seien sicherer, wenn die Nato stark sei. "Der Senat wird das Bündnis weiterhin unterstützen, da es Amerika, Europa und der Welt Frieden und Schutz bietet."
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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