Donald Trump verliert die Geduld: "The Don" muss den Turbo zünden - alles nur wegen König Charles III.
Donald Trump steht königlicher Besuch ins Haus - nun muss der US-Präsident den Turbo zünden. Pünktlich zum Besuch von König Charles III. soll Trumps protziger Ballsaal mächtig Eindruck schinden - geht der Plan auf?
Erstellt von Claudia Löwe - Uhr
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- Donald Trump drängt zur Eile: Sein goldener Ballsaal muss schnell fertig werden
- Protziger Neubau am Weißen Haus ist Donald Trumps Herzensprojekt
- US-Präsident will König Charles III. bei Staatsbesuch beeindrucken
Donald Trumps Immobiliengeschmack lässt sich mit wenigen Worten beschreiben: Je größer, protziger und goldener, umso besser. Seinen persönlichen Stempel hat der wiedergewählte US-Präsident nicht nur seinem eigenen Immobilienportfolio, sondern auch seinem Amtssitz in Washington aufgedrückt: Das Weiße Haus gleich inzwischen einem goldenen Palast und wird nicht nur mit glänzenden Ornamenten, sondern auch einem nagelneuen Anbau von Grund auf verändert.
Donald Trump im Gold-Rausch: Pompöser Ballsaal soll das Weiße Haus verschönern
Lange fackelte Donald Trump nicht, um seinen persönlichen Traum in Washington wahr werden zu lassen: Im September 2025, wenige Monate nach seiner zweiten Vereidigung als US-Präsident, ließ "The Don" den historischen Ostflügel des Weißen Hauses dem Erdboden gleich machen und den Bau eines pompösen Ballsaales beginnen. Das umstrittene Bauprojekt umfasst einen Neubau von knapp8.400 Quadratmetern und soll nun so schnell wie möglich fertiggestellt werden.
US-Präsident unter Zeitdruck: Wegen König Charles III. muss der Ballsaal rasch fertig werden
Wie in der britischen "Metro" zu lesen ist, hat Donald Trump nämlich aus einem bestimmten Grund Zeitdruck: In Kürze soll König Charles III. zum Staatsbesuch in den USA aufschlagen und im Rahmen seiner offiziellen Reise auf Donald Trump seine Aufwartung machen. Dabei will "The Don" maximalen Eindruck schinden und den Briten-Monarchen dem Vernehmen nach mit seinem prunkvollen Ballsaal beeindrucken. Doch mit einer halb fertigen Baustelle ist dieser Plan nicht in die Tat umzusetzen.
Bei einem Treffen mit Landwirten erklärte Donald Trump mit Blick auf die Baustelle: "Das ist eine große Baustelle. Wir bauen einen Ballsaal." Der Präsident betonte, dass hochrangige Gäste wie der britische Monarch oder Staatsoberhäupter aus China und Frankreich einen entsprechenden Rahmen benötigten. "Das Weiße Haus ist unglaublich, aber es hatte nie einen Ballsaal", so Trump weiter. Das Vorhaben steht allerdings vor rechtlichen Hürden, da sich das Gelände auf Bundesland befindet.
Donald Trumps Traum vom "feinsten Ballsaal der Welt" soll Wirklichkeit werden
Donald Trump macht seit jeher keinen Hehl aus seiner Begeisterung für das Projekt. Die Konzeptbilder zeigen einen Raum mit bodentiefen Verzierungen in Weiß und Gold – passend zur glänzenden Ausstattung seines Oval Office. Nach Fertigstellung soll der Saal Sitzplätze für etwa 1.000 Gäste bieten.
Trumps Leidenschaft für den Bau zeigte sich besonders deutlich bei einem Treffen mit Ölkonzern-Chefs Anfang Januar. Mitten im Gespräch stand der Präsident plötzlich auf, um den Blick auf die künftige Eingangstür des Ballsaals zu bewundern. "Ich glaube nicht, dass es so etwas auf der Welt geben wird", erklärte er anschließend.
"The Don" zerstört historische Bausubstanz, um seinen Goldtraum zu verwirklichen
Der Abriss des East Wing sorgte bereits im vergangenen Jahr für heftige Kritik. Das Gebäude blickte auf eine mehr als hundertjährige Geschichte zurück: 1902 errichtet, wurde es während des Zweiten Weltkriegs im Jahr 1942 erweitert. Traditionell beherbergte der Flügel das Büro der First Lady. Mit der Entscheidung, diesen historischen Teil des Weißen Hauses für den neuen Festsaal abzureißen, löste Trump erheblichen Widerstand aus. "Ich liebe das Bauen. Ich liebe es, schöne Dinge zu erschaffen", hatte der Präsident sein Vorhaben verteidigt.
Donald Trump steht vor rechtlichen Hürden und Kritik wegen Iran-Konflikt
Das ambitionierte Bauprojekt sieht sich mittlerweile juristischem Gegenwind ausgesetzt. Eine Klage versucht, die Bauarbeiten zu stoppen – der Grund: Das Weiße Haus befindet sich auf föderalem Parkgelände, was die Rechtmäßigkeit des Vorhabens infrage stellt.
Zusätzlich zum rechtlichen Streit mehren sich politische Stimmen, die einen Baustopp fordern. Angesichts des andauernden Krieges im Iran halten Kritiker den Zeitpunkt für das luxuriöse Prestigeprojekt für unangemessen. Trump selbst zeigte sich bei einem Treffen davon unbeeindruckt und betonte, man liege beim Bau vor dem Zeitplan und unter dem Budget.
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loc/news.de/stg
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