Wladimir Putin: Ex-Geheimdienstoffizier warnt vor "Wendepunkt" - Kremlchef droht der Kollaps
Kann Wladimir Putin seinen Krieg gegen die Ukraine bald nicht mehr fortsetzen? Militärische und wirtschaftliche Probleme setzen dem Kremlchef schon jetzt stark zu. Ein Ex-Geheimdienstoffizier glaubt an einen bevorstehenden "Wendepunkt" für Russland.
Erstellt von Martin Gottschling - Uhr
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- Russlands Wirtschaft und Militär stehen laut einem ehemaligen britischen Geheimdienstoffizier kurz vor dem Zusammenbruch
- Laut Philip Ingram könnte Wladimir Putin Schwierigkeiten bei der Fortsetzung des Ukraine-Kriegs bekommen
- Ein verzweifelter Kremlchef würde vermutlich mit weiteren Atomwaffen-Drohungen reagieren
Für Wladimir Putin sind die Probleme im Ukraine-Krieg zuletzt nicht kleiner geworden: Die russische Armee kommt an der Front kaum voran und muss regelmäßig militärische Rückschläge sowie hohe Verluste in den eigenen Reihen verkraften. Die Rekrutierung neuer Soldaten als adäquaten Ersatz gestaltet sich ebenfalls schwierig. Währenddessen ächzt Putins Bevölkerung unter steigenden Lebensmittelpreisen, Inflation und einer schwächelnden Wirtschaft. Verliert der Kremlchef deshalb bald die Grundlagen für seine brutale Invasion?
"Wendepunkt" für Wladimir Putin? Ex-Geheimdienstoffizier prophezeit "russische Erschöpfung"
Nach Einschätzung des ehemaligen britischen Geheimdienstoffiziers Philip Ingram steuert der Kreml auf einen "Wendepunkt" zu.Russland stehe bereits Ende 2026 oder Anfang 2027 vor einem wirtschaftlichen und militärischen Kollaps:
- "Die russische Erschöpfung steht uns kurz bevor", prognostizierte der Experte in einer neuen Folge der Sendung "Battle Plans Exposed" des britischen Boulevardblatts "The Sun".
Die anhaltenden Angriffe auf russische Öl- und Gasanlagen, Industriebetriebe und Militärflughäfen würden Moskaus Fähigkeit zur Fortführung des Konflikts systematisch untergraben.
- "Und dann wird die russische Wirtschaft plötzlich erkennen, dass sich das russische Volk in einer Lage befindet, in der es das Leid, das es bald zu spüren bekommen wird, nicht länger ertragen kann", so Ingram weiter.
Wladimir Putin könnte Atom-Drohungen verstärken
Ingram warnte, dass Putin mit zunehmender Verzweiflung verstärkt mit Atomwaffen drohen werde:
- "Je besorgter er wird, desto häufiger wird er mit dem nuklearen Säbel rasseln", so der Experte.
Putins Rhetorik werde sich dabei noch einmal "verschärfen". Ein tatsächlicher Einsatz von Atomwaffen sei jedoch unwahrscheinlich, da Moskau dadurch die stillschweigende Unterstützung von China, Indien und Iran verlieren würde.
Experte warnt vor weiterer Eskalation im Ukraine-Krieg
Der Ex-Geheimdienstoffizier sieht sowohl die ukrainische als auch die russische Armee in einer Sackgasse. Er glaubt, dass sich die Frontlinien in naher Zukunft kaum verändern werden:
- "Auch im nächsten Jahr werden wir dort noch die blutigen Kämpfe erleben. Die Russen werden weiterhin glauben, gewinnen zu können."
Ingram warnte zudem vor einer Ausweitung des Krieges auf Nato-Gebiet. Die ukrainische Armee sei die "erste Verteidigungslinie Europas".
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gom/news.de/stg
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