Sicherheitslage im Nahen Osten: Nato zieht wegen Iran-Krieg Soldaten aus dem Irak ab
Wegen der Sicherheitslage im Nahen Osten hat die Nato ihr gesamtes Personal aus dem Irak abgezogen. Die Mission für das Land soll aber weiterlaufen.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Die Nato hat wegen der angespannten Sicherheitslage im Nahen Osten das Personal ihrer Irak-Mission nach Europa verlegt. "Ich möchte dem Irak und allen Alliierten danken, die die sichere Verlegung unterstützt haben", teilte Nato-Oberbefehlshaber Alexus Grynkewich mit. Die Mission werde nun vorerst vom operativen Führungskommando des Bündnisses in Neapel aus fortgesetzt. Zur Zahl der in Sicherheit gebrachten Personen gab es zunächst keine offiziellen Angaben. Aus Bündniskreisen hieß es, es seien einige Hundert betroffen gewesen.
Die Evakuierungsaktion der Nato folgt darauf, dass der von den USA und Israel angegriffene Iran zuletzt auch Ziele im Irak beschossen hatte. Das Land grenzt an den Iran und beherbergt mehrere westliche Militärstützpunkte.
Ziel des 2018 gestarteten Nato-Einsatzes im Irak ist es vor allem, ein Wiedererstarken der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) zu verhindern. Dazu wurden bislang etwa irakische Militärausbilder geschult. Auch Deutschland beteiligt sich an dem Einsatz. So waren in der Vergangenheit Bundeswehrsoldaten unter anderem als Berater an einer Panzertruppenschule eingesetzt und begleiteten die Einführung von Simulatoren.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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