Donald Trump: "The Don" tappt in Putins Falle - Wirbel um Bild mit dem Kremlchef

Während Wladimir Putins engste Berater den US-Präsidenten hinter verschlossenen Türen angeblich als naiv verspotten, geht Gavin Newsom mit einem KI-Bild in die Offensive: Es zeigt Trump, wie er ahnungslos auf eine Kreml-Falle zusteuert.

Von news.de-Redakteur - Uhr

Donald Trump (Foto) befindet auf ständigem Konfrontationskurs mit Gavin Newsom. (Foto) Suche
Donald Trump (Foto) befindet auf ständigem Konfrontationskurs mit Gavin Newsom. Bild: picture alliance/dpa/KEYSTONE | Laurent Gillieron
  • Völlig ahnungslos: Donald Trump tappt in Wladimir Putins Falle
  • Donald Trump ignoriert den Köder in der Kreml-Falle
  • Wegen Donald Trump: Russisches Öl fließt wieder trotz Iran-Kooperation
  • Kreml widerspricht Trumps Darstellung des Putin-Gesprächs
  • Putins Berater lachen hinter Trumps Rücken

Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom hat die mutmaßlich enge Beziehung von US-Präsident Donald Trump und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin mit einem provokativen KI-generierten Bild scharf angegriffen. Auf dem Account seines Presse-Teams beim Kurznachrichtendienst X wurde eine Darstellung veröffentlicht, die nahelegt, dass der Kremlchef den amerikanischen Staatschef systematisch hinters Licht führt.

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Völlig ahnungslos: Donald Trump tappt in Wladimir Putins Falle

Die satirische Grafik zeigt den 79-jährigen Trump, wie er sich ahnungslos der Mahlzeit eines US-Fast-Food nähert. Über der Verpackung hält Wladimir Putin eine Holzkiste an einem Seil - bereit, die Falle im richtigen Moment zuschnappen zu lassen.

  • Mit der Veröffentlichung reagierte Newsom auf die umstrittene Russland-Politik Trumps und dessen anhaltende Annäherungsversuche an Putin, während dieser seinen Krieg gegen die Ukraine fortsetzt.

Donald Trump ignoriert den Köder in der Kreml-Falle

Das satirische Bild nutzt gezielt eine bekannte Schwäche des US-Präsidenten: Seine Leidenschaft für Fast Food ist legendär - genau diese Vorliebe macht sich Newsoms Darstellung zunutze.

  • Die Kritik des kalifornischen Gouverneurs richtet sich gegen Trumps fortwährende Versuche, eine Freundschaft mit Putin aufzubauen. Die Nähe geht so weit, dass Trump ein Foto von sich und Putin im Palm Room des Weißen Hauses aufhängen ließ, der den West Wing mit der Privatresidenz verbindet.

Das Bild zeigt die beiden Staatschefs bei ihrem ergebnislosen Gipfeltreffen in Alaska im vergangenen August - ein weiteres Symbol für die umstrittene Beziehung.

Wegen Donald Trump: Russisches Öl fließt wieder trotz Iran-Kooperation

Zuletzt hob Trump die Strafmaßnahmen gegen russisches Öl vorübergehend auf - eine Entscheidung, die er als Reaktion auf Marktturbulenzen durch seinen Konflikt mit dem Iran begründete. Der Schritt erfolgte, obwohl Berichte vorliegen, wonach Moskau Teheran mit Geheimdienstinformationen versorgt, um amerikanische Einrichtungen in der Region ins Visier zu nehmen.

  • Newsom reagierte auf die Sanktionsaufhebung mit einem weiteren KI-Bild, das Trump und Finanzminister Scott Bessent als Putins "brave Jungs" darstellte. Die Karikatur unterstrich seine Kritik an der Russland-Politik der US-Regierung und deren Zugeständnissen gegenüber dem Kreml.

Kreml widerspricht Trumps Darstellung des Putin-Gesprächs

Die Aufhebung der Sanktionen begründete Trump mit einem Telefonat am 9. März, das er als "gutes Gespräch" mit Putin bezeichnete.

  • Der US-Präsident erklärte, man habe über die Ukraine gesprochen, die einen "nicht enden wollenden Kampf" erlebe, und über den "gewaltigen Hass" zwischen Putin und dem ukrainischen Präsidenten Selenskyj. Trump bewertete das Telefonat als "positiv" in dieser Angelegenheit.
  • Der Kreml widersprach jedoch dieser Schilderung umgehend. Putins Sprecher Dmitri Peskow erklärte gegenüber Journalisten, dass "Trump während seines Gesprächs mit Putin nicht nach einem Waffenstillstand in der Ukraine gefragt" habe. Damit dementierte er öffentlich Trumps Behauptung, er habe seinen russischen Amtskollegen gedrängt, "den Ukraine-Russland-Krieg zu beenden".

Putins Berater lachen hinter Trumps Rücken

Hochrangige russische Berater machen sich derweil hinter verschlossenen Türen angeblich über den amerikanischen Präsidenten lustig, wie aus Berichten hervorgeht. Sie sind überzeugt, dass der Kremlchef Trump nach Belieben manipuliert und dessen Vertrauen ausnutzt. Die engsten Mitarbeiter Putins tuscheln demnach über die Leichtgläubigkeit des US-Präsidenten.

  • Ein führender britischer Sicherheitsbeamter erklärte jüngst gegenüber "The Spectator": "Die Russen verspotten Trump privat wegen seiner Naivität über Putins Absichten. Putin will den Krieg nicht beenden."

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