Wladimir Putin eiskalt: Keine Chance auf Frieden - Putin lässt Trump abblitzen

Wladimir Putin lässt Donald Trump eiskalt abblitzen. Der Kreml setzt die Friedensgespräche zum Ukraine-Krieg aus – und macht ausgerechnet den Nahost-Konflikt dafür verantwortlich. Moskau hofft offenbar, dass der neue Krisenherd die Waffenlieferungen an Kiew austrocknet.

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Wladimir Putin hat die Friedensgespräche zum Ukraine-Krieg mit Donald Trump vorerst auf Eis gelegt. (Foto) Suche
Wladimir Putin hat die Friedensgespräche zum Ukraine-Krieg mit Donald Trump vorerst auf Eis gelegt. Bild: picture alliance/dpa/Pool via AP | Pavel Bednyakov/AP
  • Putin lässt Trump abblitzen
  • Kreml setzt Friedensverhandlungen zum Ukraine-Krieg aus
  • Russland erhofft sich Vorteile durch Nahost-Konflikt

Es ist ein diplomatischer Affront mit Sprengkraft: Während Donald Trump noch von schnellen Fortschritten im Ukraine-Krieg spricht, setzt Wladimir Putin ein knallhartes Zeichen – und lässt den US-Präsidenten demonstrativ ins Leere laufen.

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Putin lässt Trump abblitzen: Russland legt Friedensverhandlungen zum Ukraine-Krieg auf Eis

Wie der "Express“ berichtet, sind die trilateralen Friedensverhandlungen zum Ukraine-Krieg vorerst auf Eis gelegt. Kreml-Sprecher Dmitri Peskow erklärte, der Ausbruch des Konflikts zwischen den USA, Israel und dem Iran sei der Grund für die Unterbrechung.

Russland erhofft sich Kriegsvorteil durch Eskalation im Nahen Osten

Der Kreml spekuliert offenbar darauf, dass die Eskalation im Nahen Osten die westlichen Waffenlieferungen an Kiew einschränken wird. Moskau erhofft sich dadurch eine Schwächung der ukrainischen Verteidigungsfähigkeit.

Die Gespräche zwischen den drei Parteien, die zuletzt in Abu Dhabi und Genf stattfanden, ruhen damit auf unbestimmte Zeit. Parallel zu dieser Entwicklung gehen die russischen Angriffe auf ukrainische Städte unvermindert weiter.

Stromausfälle und zerstörte Wohnhäuser nach russischen Angriffen

Die russischen Streitkräfte haben erneut ukrainische Städte unter Beschuss genommen. Bürgermeister Boris Karpus berichtete von erheblichen Versorgungsproblemen: "In einigen Teilen der Gemeinde ist der Strom ausgefallen. Es gibt auch Störungen bei der Wasserversorgung."

Serhij Lysak, Leiter der städtischen Militärverwaltung, schilderte das Ausmaß der Zerstörung: "Zwei Hochhäuser wurden beschädigt, außerdem ein weiteres Gebäude im historischen Stadtzentrum sowie Privathäuser." Auch die Stadt Synelnykowe in der Region Dnipropetrowsk wurde von Einschlägen getroffen. Die Angriffe verdeutlichen, dass Russland trotz der diplomatischen Bemühungen seine militärischen Operationen fortsetzt.

Bilaterale Gespräche ohne Fokus auf Kriegsende - Trumps Iran-Krieg schadet der Ukraine

Während die Drei-Parteien-Verhandlungen ruhen, finden weiterhin bilaterale Gespräche zwischen Russland und den USA statt. Kreml-Sprecher Peskow stellte jedoch klar, dass diese Unterredungen zwischen Moskau und Washington nicht auf eine Beendigung des Krieges abzielen.

Die trilateralen Verhandlungen, die bisher an Standorten wie Abu Dhabi und Genf geführt wurden, bleiben vorerst ausgesetzt. Wann die Gespräche wieder aufgenommen werden könnten, ist derzeit unklar. Die Eskalation im Nahen Osten hat die diplomatischen Bemühungen um eine Lösung des Ukraine-Konflikts damit erheblich zurückgeworfen.

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