Donald Trump: "Habe ihn noch nie so wütend erlebt" - Senator enthüllt Ausraster zum Iran-Krieg
Ausbleibende Hilfe durch europäische Verbündete im Iran-Krieg brachte Donald Trump auf die Palme. Der republikanische Senator Lindsey Graham veröffentlichte in den sozialen Medien nun Details zu einem Wutausbruch des US-Präsidenten.
Erstellt von Martin Gottschling - Uhr
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- Senator Lindsey Graham enthüllt Ausraster von Donald Trump
- Er habe den US-Präsidenten in einem Gespräch "so wütend" wie noch nie zuvor erlebt
- Trump regte sich über ausbleibende Unterstützung europäischer Verbündeter im Iran-Krieg auf
Europa hat Donald Trump eine klare Absage für einen Militäreinsatz im Iran-Krieg erteilt. Der US-Präsident hatte zuvor Hilfe bei der Sicherung des Öltransports durch die Straße von Hormus gefordert. Für die ausbleibende Unterstützung kritisierte er die westlichen Verbündeten scharf. Ein republikanischer Parteikollege schloss sich der Kritik an und enthüllte in den sozialen Medien, wie wütend Trump tatsächlich reagierte.
Donald Trump wütend wie nie laut Senator Lindsey Graham wegen ausbleibender Hilfe im Iran-Krieg
Laut "Raw Story" veröffentlichte Senator Lindsey Graham am Dienstagabend einen Beitrag auf X (vormals Twitter), in dem er schrieb:
- "Habe gerade mit Präsident Trump über die mangelnde Bereitschaft unserer europäischen Verbündeten gesprochen, Ressourcen bereitzustellen, um die Funktionsfähigkeit der Straße von Hormus aufrechtzuerhalten, was Europa weitaus mehr nützt als Amerika."
- "Ich habe ihn noch nie so wütend erlebt. Angesichts dessen, was auf dem Spiel steht, kann ich seine Wut gut verstehen."
Lange online war die Originalversion von Grahmas Post jedoch nicht. "Raw Story" zufolge löschte er diesen bereits 40 Minuten nach seiner Veröffentlichung wieder und lud eine bearbeitete Version mit minimalen Änderungen hoch.
Republikaner attackiert europäische Verbündete wegen Entscheidung zur Straße von Hormus
Der Senator aus North Carolina warf den europäischen Verbündeten darin außerdem "Arroganz" vor. Es sei "mehr als beleidigend", wenn sie behaupteten, den Ayatollah mit militärischen Mitteln am Erwerb einer Atombombe zu hindern, sei nicht auch ihr Problem:
- "Der europäische Ansatz zur Eindämmung der nuklearen Ambitionen des Ayatollahs hat sich als kläglicher Misserfolg erwiesen."
Lindsey Graham stellte außerdem den Wert des Nato-Bündnisses infrage. "Ich bin sicher, ich bin nicht der einzige Senator, der so denkt", schloss der 70-Jährige seinen Post.
Just spoke to @POTUS about our European allies’ unwillingness to provide assets to keep the Strait of Hormuz functioning, which benefits Europe far more than America. I have never heard him so angry in my life. I share that anger given what’s at stake.
— Lindsey Graham (@LindseyGrahamSC) March 17, 2026
The arrogance of our…
Donald Trump will nun auf Unterstützung der Nato-Staaten verzichten
Trump kündigte unterdessen auf Truth Social an, dass er nun auf Hilfe der Partner bei der Sicherung der Schifffahrt durch die Straße von Hormus verzichten wolle. Aufgrund der eigenen militärischen Erfolge würde man die Unterstützung der Nato-Staaten nicht mehr "brauchen". Das habe man nie getan.
Zum Hintergrund: Nachdem die USA Ende Februar gemeinsam mit Israel den Iran angegriffen hatten, blockierte das Mullah-Regime die für den weltweiten Ölhandel wichtige Meerenge am Persischen Golf. Schiffe können seitdem nicht mehr passieren. Deshalb stiegen zuletzt die Ölpreise deutlich an.
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gom/bos/news.de/dpa
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