Boris Pistorius News: Pistorius: Keine deutschen Kriegsschiffe in den Iran-Krieg
Der US-Präsident holt sich mit seiner drohend formulierten Forderung nach einem Militäreinsatz in der Straße von Hormus in Berlin eine Abfuhr. Pistorius bekräftigt: "Es ist nicht unser Krieg."
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Verteidigungsminister Boris Pistorius hat die Forderung von US-Präsident Donald Trump nach der Entsendung von Kriegsschiffen zur Sicherung der umkämpften Straße von Hormus zurückgewiesen. "Es ist nicht unser Krieg, wir haben ihn nicht begonnen. Wir wollen diplomatische Lösungen und ein schnelles Ende, aber weitere Kriegsschiffe in der Region tragen dazu im Zweifel nicht bei", sagte der SPD-Politiker bei einem Besuch seines lettischen Amtskollegen Andris Spruds in Berlin.
Pistorius betonte die besondere Aufgabe der Nato-Partner für den Schutz des eigenen Bündnisgebiets. "Wir haben eine Verantwortung für die Ostflanke und für den Atlantik, insbesondere als Deutschland in unserer geopolitischen Lage. Das ist unsere erste Verantwortung. Alles andere sind Dinge, die dazukommen können im Einzelfall oder eben auch nicht", erklärte er.
Die Verbündeten teilten das Ziel, das iranische Mullah-Regime zu einem Ende zu bringen. Über die Art und Weise werde diskutiert. "Die Amerikaner haben sich für diesen Weg entschieden, zusammen mit den Israelis. Das haben wir nur sehr maßvoll kritisiert. Aber der nächste Schritt ist jetzt einer, der uns droht, in diesen Konflikt hineinzuziehen", warnte Pistorius. Er machte deutlich, dass eine Ausweitung der EU-Mission Aspides im Roten Meer keine Grundlage für einen Einsatz in der Straße von Hormus liefere.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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