Donald Trump: "Vielleicht tot" - rätselhafte Aussage des US-Präsidenten sorgt für Ärger
Das Schicksal des neuen iranischen Obersten Führers Mujtaba Khamenei ist unklar. Nach Berichten über schwere Verletzungen spekuliert Trump über seinen Tod, während Teheran seine Gesundheit betont.
Erstellt von Mia Lada-Klein - Uhr
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- Khamenei soll bei einem Drohnenangriff schwer verletzt worden sein
- US-Präsident Trump äußerte Zweifel, ob der iranische Führer noch lebt
- Iran versichert, der Oberste Führer sei wohlauf und das Land sei stabil
Nach Berichten über schwere Verletzungen bei einem Drohnenangriff ist das Schicksal des neuen iranischen Obersten Führers Mujtaba Khamenei weiterhin unklar. Während US-Präsident Donald Trump offen über einen möglichen Tod spekulierte, versichert Teheran, der Machthaber sei wohlauf.
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Schwerer Drohnenangriff und angebliche Behandlung in Russland
Mehrere Quellen berichten, dass Khamenei bei einem Luftangriff schwer verletzt wurde, der auch seinen Vater das Leben kostete. Laut der kuwaitischen Zeitung "Al-Jarida" soll der neue Führer nach Moskau gebracht worden sein, um sich einer geheimen Operation am Bein zu unterziehen. Dem Bericht zufolge fand die Operation in einem der Präsidentenpaläste von Wladimir Putin statt. Die Verletzungen sollen massiv gewesen sein: Angeblich verlor Khamenei mindestens ein Bein und erlitt innere Schäden. Offizielle Bestätigungen liegen bislang nicht vor, der Bericht stützt sich auf eine hochrangige, nicht namentlich genannte Quelle aus dem Umfeld des iranischen Regimes.
Donald Trump spekuliert über Tod des Führers
Bei einer Pressekonferenz äußerte Donald Trump Unsicherheit über den Gesundheitszustand Khameneis. "Ich weiß nicht einmal, ob er noch lebt. Bisher konnte ihn niemand zeigen", sagte er "The Daily Star" zufolge und fügte hinzu, dass er Berichte über einen möglichen Tod gehört habe. Das Weiße Haus geht nach wie vor davon aus, dass die Revolutionsgarden im Iran faktisch die Macht innehaben, sollte der Führer nicht mehr am Leben sein. US-Verteidigungsminister Pete Hegseth erklärte zusätzlich, Khamenei sei "verwundet und wahrscheinlich entstellt".
Iran betont Kontrolle und Stabilität
Teheran widerspricht den Berichten vehement. Außenminister Abbas Araghchi betonte, der Oberste Führer sei bei guter Gesundheit und regiere das Land weiterhin. Die einzige öffentliche Ansprache Khameneis seit seiner Ernennung wurde aus Sicherheitsgründen von einem Nachrichtensprecher verlesen, seine aktuelle Position oder sein Aufenthaltsort werden offiziell nicht bekanntgegeben.
Unsicherheit und geopolitische Spannungen
Die widersprüchlichen Meldungen haben international für Verwirrung gesorgt. Israelische Quellen berichten ebenfalls über Verletzungen Khameneis während der ersten Schlacht des Konflikts. Währenddessen bleibt unklar, wie stark der neue Führer noch aktiv am Regierungsgeschäft teilnimmt und ob sein Aufenthalt in Russland tatsächlich bestätigt werden kann. Die Situation sorgt für anhaltende Diskussionen über die politische Stabilität im Iran und über die Folgen für die Region, während sowohl internationale Beobachter als auch Politiker weltweit die Lage aufmerksam verfolgen.
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mlk/ife/news.de
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