Friedrich Merz: Merz mahnt überzeugenden Plan für Ende des Iran-Kriegs an
Die Nato übt in der norwegischen Arktis die Verteidigung unter extremen Bedingungen. Das ist weit weg vom Iran. Doch Kanzler Merz macht dort eine klare Ansage an die USA und Israel zum Iran-Krieg.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Bundeskanzler Friedrich Merz hat von den USA und Israel eine Strategie für eine Beendigung des Kriegs mit dem Iran angemahnt. Mit jedem Kriegstag stellten sich mehr Fragen als Antworten gegeben würden, sagte der CDU-Vorsitzende im norwegischen Bardufoss in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit den Regierungschefs von Norwegen und Kanada, Jonas Gahr Støre und Mark Carney. "Vor allem wird immer deutlicher: Es braucht einen überzeugenden Plan. Es braucht eine Strategie, wie dieser Krieg zu einem Ende geführt werden soll."
"Wir haben kein Interesse an einem endlosen Krieg", betonte Merz am Rande des Militärmanövers "Cold Response" von 14 Nato-Staaten in der norwegischen Arktis. "Ein Zerfall der territorialen Integrität, der Staatlichkeit und der wirtschaftlichen Lebensfähigkeit des Iran hätte schwerwiegende Folgen auch für uns. Deswegen brauchen wir jetzt eine Perspektive für eine Friedensordnung."
Bundesregierung teilt aber wichtige Ziele der USA und Israels
Der Kanzler versicherte zugleich, dass die Bundesregierung wichtige Ziele der Vereinigten Staaten und Israels teile. Der Iran dürfe Israel und andere Nachbarn nicht weiter bedrohen, er müsse sein Nuklearprogramm und sein ballistisches Raketenprogramm beenden, forderte Merz. Und der Iran müsse aufhören, im eigenen Land und über die Region hinaus Terror zu unterstützen.
In der Region sei eine gefährliche Eskalation zu sehen, sagte Merz weiter. Der Iran greife wahllos Staaten in der Region an, darunter enge Partner und Verbündete Deutschlands. Die Straße von Hormus sei praktisch unpassierbar geworden. "Wir verurteilen das auf das Schärfste."
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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