Donald Trump stinksauer: Trump tobt nach Öl-Attacken im Iran - Diese Angriffe haben ihn eiskalt erwischt

Massive Luftschläge im Iran sorgen für Spannungen zwischen den USA und Israel. Die jüngsten Öl-Attacken im Iran haben Donald Trump überraschend verärgert. Der Grund: brennende Ölanlagen könnten die Benzinpreise weltweit weiter nach oben treiben.

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Israel bombardiert 30 iranische Treibstofflager – Donald Trump reagiert wütend.  (Foto) Suche
Israel bombardiert 30 iranische Treibstofflager – Donald Trump reagiert wütend.  Bild: picture alliance/dpa/AP | Alex Brandon
  • Israels Militär greift dutzende iranische Treibstofflager an
  • Trump verärgert: US-Präsident fürchtet steigende Ölpreise und politische Folgen
  • US-Regierung reagiert laut Berichten mit einem klaren "WTF"

Die israelischen Streitkräfte haben am Sonntag 30 iranische Treibstofflager bombardiert – ein Ausmaß, das Washington völlig unvorbereitet traf. Wie "Axios" berichtet, wurde die US-Regierung von der Dimension der Angriffe überrascht, obwohl das israelische Militär die amerikanischen Streitkräfte vorab informiert hatte. Nach den Luftschlägen lag Teheran unter einer giftigen Rauchwolke. Der Vorfall markiert den ersten ernsthaften Bruch zwischen den Verbündeten seit Beginn des Iran-Krieges Ende Februar.

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Trump von Iran-Angriffen überrumpelt

Im Weißen Haus reagierte Donald Trump laut Berichten verärgert auf die israelische Operation. Ein Berater des Präsidenten erklärte gegenüber Axios: "Der Präsident mag den Angriff nicht. Er will das Öl retten. Er will es nicht verbrennen."

Angst vor politischem Schaden durch Benzinpreise

Die Verärgerung des US-Präsidenten hat einen konkreten Hintergrund: Trump befürchtet, dass Bilder von brennenden Ölanlagen die amerikanische Bevölkerung an die steigenden Spritkosten erinnern könnten. Seit dem Angriff auf den Iran am 28. Februar sind die Ölpreise um rund 50 Prozent in die Höhe geschnellt. Die Straße von Hormus ist faktisch blockiert.

Trump versuchte am Sonntag auf Truth Social gegenzusteuern. "Kurzfristige" Preissteigerungen beim Öl seien "ein sehr kleiner Preis" für "Sicherheit und Frieden", schrieb der 79-Jährige. "Nur Narren würden anders denken!"

"WTF" – Washington reagiert mit deutlicher Kritik auf Öl-Angriffe im Iran

Hochrangige US-Vertreter machten keinen Hehl aus ihrer Ablehnung. "Wir halten das nicht für eine gute Idee", sagte ein ranghoher Beamter gegenüber "Axios". Die Botschaft an Israel fiel noch deutlicher aus: Ein israelischer Offizieller bestätigte, dass die US-Reaktion schlicht "WTF" lautete.

Sorge vor politischem Rückschlag im Iran

In Washington wächst zudem die Sorge über mögliche Folgen der Strategie. Amerikanische Regierungsvertreter befürchten, dass Angriffe auf zivile Infrastruktur einen gegenteiligen Effekt haben könnten: Statt das islamische Regime zu schwächen, könnten die Attacken die iranische Bevölkerung hinter ihrer Führung vereinen.

Israel verteidigt Angriffe – Iran droht mit Eskalation

Die israelischen Streitkräfte rechtfertigten ihr Vorgehen. Die Treibstofflager würden vom iranischen Regime genutzt, um verschiedene Abnehmer zu versorgen – darunter auch militärische Einheiten, erklärte die IDF. Ein israelischer Militärvertreter ergänzte, die Operation solle den Iran davon abhalten, israelische zivile Infrastruktur anzugreifen.

Teheran reagierte mit einer deutlichen Warnung. Sollten die Attacken auf die iranische Öl-Infrastruktur andauern, könnte das Regime mit Gegenschlägen auf vergleichbare Anlagen im Nahen Osten antworten. Eine solche Eskalation würde die globalen Ölpreise noch weiter nach oben treiben.

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