Donald Trump: Experten schlagen Alarm - sein Iran-Krieg könnte "die Welt destabilisieren"
Donald Trumps Krieg gegen den Iran könnte noch weitreichende Folgen für ganze die Welt haben. Davor warnen nun mehrere Experten. Ihnen zufolge seien durch den Konflikt im Nahen Osten weitere globale Krisen wahrscheinlich.
Erstellt von Martin Gottschling - Uhr
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- Experten warnen vor den globalen Folgen von Donald Trumps Krieg gegen den Iran
- Welt könnte unter anderem durch eine neue Flüchtlingskrise weiter destabilisiert werden
- Derweil befinden sich europäische Staaten angesichts des Konflikts aktuell in einer Zwickmühle
Nach den gemeinsamen Angriffen von US-amerikanischen und israelischen Streitkräften auf den Iran herrscht seit mehr als einer Woche Chaos im Nahen Osten. Das Mullah-Regime bombardiert weiterhin benachbarte Golfstaaten, am Montag wurde zudem erneut eine mutmaßlich iranische Rakete über dem Nato-Land Türkei abgefangen. Derweil präsentierte US-Präsident Donald Trump bislang keine konkrete Strategie für ein Ende des Krieges. Experten schlagen deshalb nun Alarm.
Donald Trump könnte durch den Iran-Krieg "die Welt destabilisieren"
Laut einer aktuellen CNN-Analyse birgtTrumps militärisches Vorgehen erhebliche Risiken für die globale Stabilität.Zwar könnten die anhaltenden Bombardements Teherans regionale Machtposition erheblich schwächen – ein Ergebnis, das Israel von einer existenziellen Bedrohung befreien und die US-Sicherheitsinteressen nach fast fünf Jahrzehnten Feindschaft stärken würde.Doch die Kehrseite sei düster:
- "Wenn Trumps Krieg den iranischen Staat zerschlägt und einen Bürgerkrieg auslöst, könnte eine Flüchtlingskrise oder schwerwiegende wirtschaftliche Konsequenzen die Welt destabilisieren", so die Reporter*innen Stephen Collinson, Kylie Atwood und Tal Shalev.
Sie warnen außerdem vor einem unvollständigen Regimewechsel und weiterer Repression für die iranische Bevölkerung.
Dilemma für Europa: Staaten wollen bei US-Präsident Trump nicht in Ungnade fallen
Julien Barnes-Dacey, Programmdirektor für den Nahen Osten beim European Council on Foreign Relations, sieht laut "Raw Story" auch europäische Länder in einer Zwickmühle gefangen:
- "Weltweit reagieren sie nun auf die täglichen Launen eines US-Präsidenten, der immense Unruhe stiftet."
Einerseits wollen die Regierungen laut Barnes-Dacey an völkerrechtlichen Grundsätzen und einer regelbasierten Ordnung festhalten. Andererseits bemühen sie sich verzweifelt darum, bei Trump nicht in Ungnade zu fallen. Sophia Gaston vom King's College London sieht vor allem Großbritannien unter Druck, da Trump von einem seiner engsten Verbündeten Loyalität erwarte.
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gom/news.de/stg
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