Donald Trump droht Desaster: "China-Nostradamus" warnt - USA könnten Iran-Krieg verlieren
Er sagte Donald Trumps Rückkehr und den Iran-Konflikt voraus – jetzt schlägt der Historiker Jiang Xueqin erneut Alarm. Der selbst ernannte "Nostradamus aus China" warnt: Eine US-Invasion im Iran könnte im Desaster enden.
Erstellt von Sarah Baumann-Rüster - Uhr
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- "China Nostradamus" Jiang Xueqin sendet eindringliche Warnung in Richtung USA
- Jiang warnt vor möglicher US-Niederlage im Iran-Konflikt
- Historiker erwartet große US-Invasion im März 2027
Ein chinesisch-kanadischer Historiker sorgt derzeit für Aufsehen in den sozialen Medien. Jiang Xueqin, der an der Yale-Universität ausgebildet wurde, hatte bereits 2024 in einem Vortrag mehrere geopolitische Entwicklungen vorhergesagt – und lag damit erstaunlich richtig.
Der Akademiker, den manche als "Chinas Nostradamus" bezeichnen, prognostizierte damals sowohl die Rückkehr von Donald Trump ins Weiße Haus als auch eine militärische Eskalation zwischen den USA und dem Iran, wie unter anderem das Onlineportal "Hindustan Times" berichtet.Beide Vorhersagen sind mittlerweile eingetreten.
Nach dem Scheitern diplomatischer Verhandlungen starteten Trump und der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu Ende Februar gemeinsame Militärschläge gegen den Iran. Teheran reagierte mit Angriffen auf US-Militärstützpunkte im Nahen Osten. Nun gewinnen Jiangs weitere Prognosen an Brisanz.
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Jiang Xueqin warnt:"Amerika könnte verlieren"
In einem aktuellen Interview mit "Breaking Points" bekräftigte Jiang seine ursprüngliche Einschätzung. Der Iran verfüge über "viele weitere Vorteile" gegenüber den Vereinigten Staaten, so der Historiker.
Teheran habe sich über Jahre hinweg durch seine Stellvertreterorganisationen wie Hamas und Hisbollah auf einen Konflikt mit Washington vorbereitet. Die amerikanische Militärstrategie sei hingegen nicht nachhaltig und diene lediglich dem "Säbelrasseln".
Iran laut Historiker militärisch im Vorteil
"Das US-Militär ist nicht dafür ausgelegt, einen Krieg im 21. Jahrhundert zu führen", erklärte Jiang. Eine Entsendung von Bodentruppen in den Iran wäre seiner Ansicht nach das schlimmstmögliche Szenario für die USA. Das bergige Terrain des Landes würde amerikanische Streitkräfte schnell in eine ausweglose Lage bringen.
Düstere Prognose: US-Invasion im März 2027
In seinem Vortrag mit dem Titel "Die Iran-Falle" aus dem Jahr 2024 legte Jiang eine konkrete Zeitlinie fest. Er prognostizierte eine "umfassende US-Invasion des Iran im März 2027" – unter Beteiligung von Israel und Saudi-Arabien sowie mit Unterstützung von Großbritannien, Australien, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Polen.
Der Historiker nannte drei Hauptfaktoren, die seiner Meinung nach die USA in den Konflikt treiben. "Amerika ist mittlerweile süchtig nach dem Imperium, weil das Imperium leichtes Geld bedeutet", so Jiang. Zudem verwies er auf die langjährige Rivalität zwischen Saudi-Arabien und dem Iran sowie auf die engen Verbindungen zwischen Netanyahu und Trumps Schwiegersohn Jared Kushner.
Sollten Bodentruppen in den Iran entsandt werden, könnte Trump laut Jiang den Kongress um Notstandsvollmachten bitten – was ihm möglicherweise eine dritte Amtszeit ermöglichen würde.
Donald Trump rechnet mit Angriffen auf amerikanischem Boden
Der US-Präsident selbst schließt iranische Vergeltungsschläge auf amerikanischem Territorium nicht aus. "Wir denken ständig darüber nach. Wir planen dafür", sagte Trump dem Magazin "Time". "Wir erwarten gewisse Dinge. Wie ich sagte, werden einige Menschen sterben. Wenn man in den Krieg zieht, sterben einige Menschen."
Der Konflikt droht sich derweil auszuweiten. Iranische Drohnen und Raketen treffen Ziele im gesamten Nahen Osten. Trump bekräftigte nach den Angriffen vom 28. Februar die amerikanische Position: Der Iran dürfe niemals Atomwaffen besitzen. Dies sei stets die Politik der USA gewesen – insbesondere unter seiner Regierung.
Weitere Einschätzungen von Jiang Xueqin zum Iran-Konflikt finden Sie übrigens auf dem YouTube-Kanal PredictiveHistory.
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sba/news.de/stg
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