Landtagswahl: Özdemir: In Berlin streiten sie wie die Kesselflicker

Cem Özdemir will auf Dialog statt Krach setzen: Sein Ansatz unterscheide sich von der Berliner Politik, sagt er - und verrät dann ein wenig aus den Hinterzimmern.

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Bei der Landtagswahl wird das Parlament eines Bundeslands gewählt (Symbolbild). (Foto) Suche
Bei der Landtagswahl wird das Parlament eines Bundeslands gewählt (Symbolbild). Bild: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Jan Woitas

Der Spitzenkandidat der Grünen, Cem Özdemir, hat angekündigt, als möglicher künftiger Ministerpräsident für eine Politik des Zuhörens und Verständigens einzutreten. Seitdem die Proteste gegen das Bahnprojekt Stuttgart 21 mit Wasserwerfern bekämpft worden seien, "lösen wir die Dinge, indem die Bevölkerung für uns auf Augenhöhe Gesprächspartner ist", sagte Özdemir im ZDF. "Das möchte ich unbedingt fortsetzen."

In Baden-Württemberg werde anders regiert als in Berlin, betonte er. "Wir regieren hier anders wie in Berlin, wo man sich wie die Kesselflecker streitet." Er sei drei Jahre in Berlin gewesen: "Ich habe da gelernt, vor allem, wie man es nicht machen sollte. Hier lösen wir die Probleme hinter verschlossenen Türen. Wenn wir die Lösung haben, gehen wir an die Öffentlichkeit."

Zuvor hatte Özdemir die CDU zu einer "Partnerschaft auf Augenhöhe" aufgerufen. Nach den Hochrechnungen von ARD und ZDF liegen die Grünen mit Spitzenkandidat Özdemir knapp vor der CDU mit Landeschef Manuel Hagel.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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