Kriminalität: Prozess gegen "Letzte Verteidigungswelle" beginnt

Sie sind jung, radikal und laut Anklage Terroristen. Sieben mutmaßliche Mitglieder und ein mutmaßlicher Unterstützer der rechtsextremen "Letzten Verteidigungswelle" stehen in Hamburg vor Gericht.

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Ein Polizeieinsatz in Bochum eskalierte. (Foto) Suche
Ein Polizeieinsatz in Bochum eskalierte. Bild: Adobe Stock / DABLJU (Symbolbild)

Vor dem Staatsschutzsenat des Hanseatischen Oberlandesgerichts in Hamburg beginnt am Donnerstag (11.00 Uhr) der Prozess gegen sieben mutmaßliche Mitglieder und einen Unterstützer der rechtsextremen Terrorgruppe "Letzte Verteidigungswelle".

Die bei ihrer Festnahme noch größtenteils minderjährigen Angeklagten sollen sich unter anderem wegen versuchten Mordes, Verabredung zum Mord und gefährlicher Körperverletzung verantworten. Laut Bundesanwaltschaft verstanden sich die Mitglieder der Gruppe als letzte Instanz zur Verteidigung der "Deutschen Nation".

Die Gruppe soll Brand- und Sprengstoffanschläge auf Asylbewerberheime und linke Einrichtungen verübt und geplant haben. Fünf der Angeklagten waren nach großangelegten Razzien in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Hessen im Mai vergangenen Jahres festgenommen worden. Drei weitere saßen da schon in Untersuchungshaft. Durchsuchungen hatte es zuvor schon in Sachsen und Thüringen gegeben.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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