Friedrich Merz: Nato-Verteidigungsausgaben: Merz appelliert an Spanien

Beim Treffen von US-Präsident Trump mit Kanzler Merz ist wiederholt Spanien ein Thema. Es geht auch um die Nato.

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Friedrich Merz (CDU) spricht beim Wahlkampfabschluss der CDU Brandenburg (Archivbild). (Foto) Suche
Friedrich Merz (CDU) spricht beim Wahlkampfabschluss der CDU Brandenburg (Archivbild). Bild: picture alliance/dpa | Fabian Sommer

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat Spanien zu mehr Verteidigungsausgaben aufgefordert. Merz sagte bei einem Treffen mit US-Präsident Donald Trump im Weißen Haus in Washington, man versuche, Spanien davon zu überzeugen, die in der Nato vereinbarten Vorgaben für Verteidigungsausgaben einzuhalten. Spanien sei das einzige Land, das dies nicht akzeptieren wolle.

"Wir versuchen, sie davon zu überzeugen, dass dies Teil unserer gemeinsamen Sicherheit ist und dass wir uns alle an diese Zahlen halten müssen", sagte Merz. Es gehe um 3,5 Prozent für das Militär und weitere 1,5 Prozent für die militärische Infrastruktur. Spanien müsse sich daran halten.

Trump nannte Spanien sehr unkooperativ. Spanien weigert sich, die Erhöhung der Verteidigungsausgaben so wie die anderen Nato-Mitglieder auf fünf Prozent des Bruttoinlandsprodukts zuzusagen.

Im vergangenen Sommer hatte sich die Nato verpflichtet, die Verteidigungsausgaben anzuheben. Die Alliierten legten sich auf das neue Ziel fest, spätestens ab 2035 jährlich fünf Prozent des Bruttoinlandsprodukts in Verteidigung und Sicherheit zu investieren - so viel wie seit dem Kalten Krieg nicht mehr.

Trump hatte beim Treffen mit Merz zuvor bereits scharfe Kritik an Spanien geäußert - Spanien weigert sich, militärische Stützpunkte für Angriffe gegen den Iran zur Verfügung zu stellen.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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