Berlin: Demonstranten feiern in Deutschland Tod von Ali Chamenei

Angesichts der Militärschläge auf den Iran und des Todes von Religionsführer Chamenei gehen in Deutschland Tausende auf die Straßen. Sie hoffen auf eine bessere Zukunft für den Iran.

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Das Berliner Reichstagsgebäude und die Spree. Aktuelle Nachrichten aus und über Berlin hier auf news.de. (Foto) Suche
Das Berliner Reichstagsgebäude und die Spree. Aktuelle Nachrichten aus und über Berlin hier auf news.de. Bild: Adobe Stock / neirfy

Nach dem Tod des iranischen Staatsoberhauptes und Religionsführers Ajatollah Ali Chamenei sind in Deutschland zahlreiche Menschen auf die Straßen gegangen. Unter anderem demonstrierten sie in Berlin, Düsseldorf und Frankfurt für Freiheit im Iran.

In Berlin versammelten sich am Sonntag laut Polizei mindestens 1.800 Menschen am Brandenburger Tor. Für die Veranstaltung "Freiheit für Iran unter Führung von Prinz Reza Pahlavi" waren 5.000 Menschen angemeldet. Es wurde getanzt und gefeiert, wie ein dpa-Reporter beobachtete. Rufe wie "Iran, Iran", "Danke USA", "Danke Trump" oder "Danke Bibi" seien zu hören gewesen. Mit "Bibi" ist der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu gemeint. Israel und die USA hatten den Iran am Samstag angegriffen.

Unter dem Motto "Freiheit für den Iran" kamen in Düsseldorf etwa 5.000 Menschen zusammen. Viele Teilnehmer, darunter Exil-Iraner, reagierten mit Jubel auf die Nachricht von Chameneis Tod. Es wurden "USA!"-Rufe laut, einige Demonstranten tranken Sekt. Viele Teilnehmer trugen Plakate mit Bildern von Reza Pahlavi, Sohn des 1979 gestürzten Schahs von Persien, der sich als Übergangsführer des Irans ins Spiel gebracht hat. Andere schwenkten Flaggen des Iran, Israels, Deutschlands und der USA.

In Frankfurt demonstrierten nach Angaben der Polizei insgesamt 750 Menschen bei zwei Demonstrationen. Aktivistin Nasrin Jalali sagte dort: "Wir feiern heute den Tod von dem größten Diktator auf dieser Welt, Chamenei."

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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