Wladimir Putin: Panik in Russland nach Chamenei-Tod - Sturz von Kremlchef prophezeit

Mit dem Tod von Ali Chamenei hat Wladimir Putin den dritten engen Verbündeten binnen etwas mehr als einem Jahr verloren. Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha glaubt, dass auch Putins Sturz nur eine Frage der Zeit ist. Auch ein Russen-Ideologe glaubt, dass Russland in Gefahr ist.

Von news.de-Redakteurin - Uhr

In Russland macht sich nach den Angriffen im Iran Panik breit. (Foto) Suche
In Russland macht sich nach den Angriffen im Iran Panik breit. Bild: picture alliance/dpa/Pool Sputnik Kremlin via AP | Mikhail Metzel
  • Wladimir Putin am Ende nach Chamenei-Tod
  • Russland "kein verlässlicher Verbündeter" laut Ukraine-Außenminister
  • Andrij Sybiha prophezeit Sturz von Kremlchef Putin

Der US-Angriff auf den Iran hat auch in Russland für Entsetzen gesorgt. Der Kreml hat die Angriffe Israels und der USA verurteilt und eine umgehende Rückkehr zur Diplomatie gefordert.

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Wladimir Putin am Ende nach Chamenei-Tod?

Russland und der Iran arbeiten vor allem wegen der westlichen Sanktionen, die beide Länder belasten, eng zusammen. Teheran steht zudem in der Kritik, weil es Putin in seinem seit mehr als vier Jahren andauernden Angriffskrieg gegen Kiew unterstützt. Der ukrainische Außen-Politiker Andrij Sybiha bewertete den US-Schlag gegen den Iran, der den Tod von Mullah-Führer Ali Chamenei zur Folge hatte, als schweren Schlag für Wladimir Putin.

Russland "kein verlässlicher Verbündeter" laut Ukraine-Außenminister

In einem aktuellen Beitrag beim Kurznachrichtendienst X schrieb Sybiha: "Assad, Maduro und jetzt Chamenei. Putin hat in etwas mehr als einem Jahr drei seiner engsten Freunde verloren. Er hat auch keinem von ihnen geholfen." Laut dem ukrainischen Außenminister beweise diese Dynamik genau drei Dinge:

  • Russland ist "selbst für diejenigen, die sich stark auf es verlassen, kein verlässlicher Verbündeter"
  • "Während Russland in seinem sinnlosen Krieg gegen die Ukraine feststeckt, den es niemals gewinnen wird und den es nicht beenden will, nimmt sein Einfluss in der Welt dramatisch ab."
  • "Der Dominoeffekt der gestürzten Diktatoren muss weitergehen, und Putins Sturz ist eines Tages unvermeidlich."

Russen-Ideologe glaubt: Wenn der Iran zusammenbricht, "sind wir die Nächsten"

Auch in Russland selbst zeigte man sich besorgt ob der Ereignisse im Iran. So äußerte der Russen-Ideologe Alexander Dugin die Sorge, dass sich in Russland ähnliches abspielen könnte, wenn man jetzt nicht reagiert. "Wenn echte patriotische Reformen in Russland jetzt nicht beginnen, wird die Situation einfach unvorhersehbar. Unsere Verbündeten werden systematisch einer nach dem anderen zerstört. Es ist klar, wer als Nächstes dran ist, und es ist klar, was Verhandlungen mit einem solchen Feind bedeuten.

Laut Dugin hänge nun alles von der Islamischen Revolutionsgarde (IRGC) ab. "Wenn der Iran durchhält, könnte sich alles in die entgegengesetzte Richtung entwickeln. Wenn er zusammenbricht, sind wir die Nächsten."

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/news.de/dpa

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