Ukraine-Krieg aktuell: Putin-Soldaten packen über Hinrichtungen und perfide Folter-Praktiken aus
Es ist erschütternd, was vier russische Soldaten über die Praktiken und Zustände in Wladimir Putins Armee enthüllen. Die Kreml-Kämpfer berichten von Hinrichtungen, Folter durch eigene Kommandeure und grausame Selbstmordmissionen.
Erstellt von Franziska Kais - Uhr
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- Putin-Soldaten packen über Hinrichtungen und Folter in Kreml-Armee aus
- Elektroschocks, Aushungern und Demütigungen an der Tagesordnung
- Massenexekutionen durch Putin-Kommandeure aufgedeckt
Vier Jahre nach Beginn des Ukraine-Krieges erschüttern Aussagen russischer Soldaten die Öffentlichkeit. In der BBC-Dokumentation "The Zero Line: Inside Russia's War" berichten vier ehemalige Kämpfer von Hinrichtungen durch eigene Kommandeure, Massenexekutionen und tödlichen Selbstmordmissionen.
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Putin-Soldaten packen über Hinrichtungen und Folter in Kreml-Armee aus
Die Aussagen der Putin-Soldaten offenbaren ein System der Brutalität innerhalb der russischen Streitkräfte. Kreml-Kämpfer wurden demnach an Ort und Stelle erschossen und in Massengräbern verscharrt, weil sie Befehle verweigerten. So berichtet der ehemalige Sanitäter Dima (34) in der BBC-Doku von unfassbaren Szenen. Er entdeckte die Leichen von 20 Männern in einer Grube - allesamt Ex-Häftlinge, die erst in der Nacht zuvor an der Basis eingetroffen waren. "Zwanzig Jungs wurden zu uns gebracht. Sie haben einfach ihre Bankkarten genommen und sie getötet", schildert er.
Wladimir Putins Soldaten werden auf tödliche Selbstmord-Missionen geschickt
Die Putin-Soldaten beschreiben außerdem sogenannte "Meat Storm"-Einsätze als kaum verhüllte Selbstmordkommandos. Der 27-jährige Denis schildert die grausame Taktik: "Ich sah, wie sie Welle um Welle schickten, Männer wie Fleisch auf die Ukrainer warfen, damit denen die Munition und Drohnen ausgehen und die nächste Welle ihr Ziel erreichen kann." Die Kreml-Kommandeure begannen typischerweise mit drei Mann. Scheiterte der Angriff, wurden bis zu 50 Soldaten nachgeschickt. Wer sich weigerte, an diesen Todesmissionen teilzunehmen, musste mit schweren Konsequenzen rechnen.
Elektroschocks, Hunger und gefilmte Demütigungen in der Putin-Armee an der Tagesordnung
Wer Befehle verweigerte oder floh, wurde systematisch gefoltert. Dima berichtet, dass er 72 Tage lang mit Stromstößen gequält wurde. Ein Mann namens Ilya berichtet, dass er an einen Baum gefesselt, geschlagen und angepinkelt wurde. Sein Kommandeur habe vor allen verkündet, dass man eine neue Toilette habe. Der Russe Denis fasst zusammen: "Demütigung und Folter sind zur Normalität geworden. Es ist illegal, aber niemand wird bestraft."
Die erschütternden Berichte der vier ehemaligen Soldaten zeigen einmal mehr, dass Rekruten in der Kreml-Armee zu Kanonenfutter degradiert werden. Und wer sich wehrt, riskiert Folter oder Hinrichtung durch die eigenen Leute.
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fka/ife/news.de/stg
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