Wladimir Putin News: Ukrainischer Außenminister: Putin muss bestraft werden

Während Friedensgespräche laufen, bleibt für Kiew klar: Straffreiheit für Putin ist keine Option. In Kiew erklärt Außenminister Sybiha, wie er sich das vorstellt.

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Ein Ex-Geheimdienstoffizier deckt auf, wieso sich Putin mit dem Iran und weiteren Ländern verbündet. (Foto) Suche
Ein Ex-Geheimdienstoffizier deckt auf, wieso sich Putin mit dem Iran und weiteren Ländern verbündet. Bild: dpa/picture alliance | Aleksey Babushkin

Unabhängig vom Verlauf der Verhandlungen über ein Kriegsende hat der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha eine Bestrafung von Kremlchef Wladimir Putin als "Kriegsverbrecher" verlangt. "Russische Kriegsverbrecher haben kein Recht auf Straffreiheit", sagte Kiews Chefdiplomat auf einer Konferenz ("Justice Conference") in der ukrainischen Hauptstadt. Die Verantwortung Russlands reiche von "der Führung dieses Staates, die den Krieg entfesselte, bis zu jedem einzelnen russischen Besatzer, der Kriegsverbrechen begeht".

Sybiha erinnerte dabei an den 2023 ausgestellten Haftbefehl des Internationalen Strafgerichtshofs in Den Haag gegen den russischen Präsidenten. "Wir rufen die Partner zur Umsetzung dieser Maßnahme auf", sagte der Minister. Putin sei persönlich für diesen Krieg verantwortlich. Für die aktuell laufenden US-vermittelten Friedensgespräche zwischen den Kriegsgegnern lehnte er den anfänglich einmal angebrachten Punkt einer Straffreiheit ab. Auch Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte eine Amnestie abgelehnt.

Am Dienstag jährt sich der russische Überfall auf die Ukraine zum vierten Mal.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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