Wladimir Putin provoziert Nato: Russische Bomber vor Alaska - Kampfjets steigen auf

Lässt Kreml-Chef Wladimir Putin die Situation jetzt eskalieren? Gleich fünf russische Flugzeuge sind in die Luftverteidigungszone der USA eingedrungen. Das Militär reagiert umgehend und schickt Verstärkung, um die Russen hinaus zu eskortieren.

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Wladimir Putin zündelt im Luftraum vor Alaska. (Foto) Suche
Wladimir Putin zündelt im Luftraum vor Alaska. Bild: dpa/Pool AP/Pavel Bednyakov
  • Russische Langstreckenbomber vor Alaska gesichtet
  • US-Militär eskortiert "verirrte" Russenflotte
  • Wladimir Putin: Erneute Nato-Provokation

Die Verhandlungen mit den USA scheinen zu stocken - und Donald Trump äußerste erst kürzlich knallhart, was genau er von Wladimir Putin und Wolodymyr Selenskyj hält. Nun hat Russland offenbar die Geduld verloren - und provoziert die Nato-Verbündeten.

Wie die deutsche Presseagentur (dpa) berichtet, sind wegen des Eindringens russischer Bomber und Kampfflugzeuge in die Luftverteidigungszone vor dem US-Bundesstaat Alaska mehrere Maschinen des US-Militärs zu einem Abfangeinsatz aufgestiegen.

Russischer Langstreckenbomber vor Alaska - Trump-Militär reagiert

Zwei russische Langstreckenbomber vom Typ TU-95, zwei Kampfjets vom Typ SU-35 und ein Luftraumaufklärungsflugzeug des Modells A-50 seien von den eingesetzten Maschinen bis zum Verlassen der Luftverteidigungszone eskortiert worden, teilte das Kommando für die nordamerikanische Luftraumverteidigung (Norad) mit. Die russischen Maschinen seien bei ihrem Vorstoß nicht in den kanadischen oder amerikanischen Luftraum eingedrungen.

US-Militär wehrt russische Flugflotte ab - auch Kanada beteiligt?

Nach Angaben von Norad, das die USA zusammen mit Kanada betreiben, waren an dem Einsatz mehrere Flugzeuge beteiligt: je zwei Kampfjets vom Typ F-16 und F-35, vier Tankflugzeuge des Modells KC-135 sowie ein Awacs-Flugzeug zur Luftraumaufklärung vom Typ E-3. Es blieb unklar, ob es sich dabei ausschließlich um Flugzeuge des US-Militärs handelte oder ob auch kanadische Maschinen darunter waren. 

Regelmäßige Provokationen von Wladimir Putin im Luftraum

Norad erklärte weiter, es gebe regelmäßig solche Zwischenfälle mit russischen Flugzeugen. Diese würden nicht als Bedrohung aufgefasst. Nach Ansicht von Militärexperten nutzen Staaten ein solches Vordringen häufig, um die Verteidigung der betroffenen Länder zu testen. 

Die Luftverteidigungszone liegt vor dem Luftraum eines Staates: Sie ist nicht Teil des Hoheitsgebiets, sondern bildet gewissermaßen eine Pufferzone. Dort müssen sich alle Flugzeuge identifizieren und ihre Koordinaten bekanntgeben. Diese diene der Gewährleistung der nationalen Sicherheit, heißt es bei Norad.

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/sfx/news.de/dpa

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