Epsteins Ranch: Epstein-Affäre: Staatsanwalt in New Mexico ermittelt wieder

Nach der Veröffentlichung unzähliger Epstein-Akten durch das US-Justizministerium meldet sich nun die Staatsanwaltschaft in New Mexico zu Wort. Worum geht es?

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Jeffrey Epstein (M.), US-amerikanischer Unternehmer und Millionär (Archivaufnahme aus 2008). (Foto) Suche
Jeffrey Epstein (M.), US-amerikanischer Unternehmer und Millionär (Archivaufnahme aus 2008). Bild: picture alliance/dpa/Palm Beach Post/AP | Uma Sanghvi

Die Staatsanwaltschaft von New Mexico will strafrechtliche Ermittlungen zu möglichen illegalen Aktivitäten auf einer Ranch des Sexualstraftäters Jeffrey Epstein wieder aufnehmen. Diese waren ursprünglich 2019 auf Antrag der Staatsanwaltschaft des Southern Districts in New York eingestellt worden. Doch die Veröffentlichung zuvor versiegelter Epstein-Akten durch das US-Justizministerium "rechtfertigten eine erneute Prüfung", teilte der Staatsanwalt des Bundesstaates, Raúl Torrez, auf X mit.

"Sonderermittler und Staatsanwälte des Justizministeriums von New Mexico werden umgehend Zugang zur vollständigen, ungeschwärzten Bundesakte beantragen", kündigte Torrez an. Im Zentrum der Ermittlungen steht die "Zorro-Ranch", die den Angaben nach Epstein gehört haben soll.

Medienberichten zufolge soll es dort zu sexuellem Missbrauch und Menschenhandel gekommen sein. Das "Time"-Magazin berichtete jüngst über zahlreiche Anschuldigungen im Zusammenhang mit der Ranch, die in den Epstein-Akten zu finden sein sollen. In einer anonymen E-Mail aus dem Jahr 2019 an den damaligen Bürgermeisterkandidaten von Albuquerque, Eddy Aragon, wurde demnach zudem behauptet, dass zwei "ausländische Mädchen" "auf Anordnung von Jeffrey und Madam G." in den Hügeln nahe der Ranch vergraben worden sein sollen. Mit "Madam G." könnte hier Epsteins langjährige Vertraute Ghislaine Maxwell gemeint gewesen sein. Beweise für diese Vorwürfe gibt es bislang nicht.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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