Epstein-Skandal: Epstein-Affäre: Demokraten zweifeln an Aussagen von Wexner
Der Epstein-Skandal zieht weiter Kreise. Nun muss sich auch der Milliardär Leslie Wexner verantworten. Doch nicht jeder glaubt den Worten des Unternehmers.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Die Demokraten im US-Kongress haben Zweifel an Aussagen des Milliardärs Leslie Wexner geäußert, wonach dieser keine Beziehungen zum verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein gepflegt habe. "Ich glaube Herrn Wexner nicht, wenn er sagt, er habe keine persönlichen oder freundschaftliche Beziehung zu Jeffrey Epstein gehabt", sagte Robert Garcia, der führende Vertreter des Aufsichtsausschusses.
Man solle stattdessen den Opfern zuhören, die von einer direkten Verbindung zwischen Epstein und Wexner berichtet hätten. Garcia sprach von mehr als eine Milliarde Dollar, die der Unternehmer Epstein entweder überwiesen oder gegeben haben soll. Garcia zufolge will Wexner allerdings von einem Großteil des Geldes nichts gewusst haben.
Eine Gruppe von Demokraten war nach New Albany im US-Bundesstaat Ohio aufgebrochen, um mit dem früheren Unternehmer unter Eid zu sprechen. Garcia zeigte sich verwundert darüber, dass Wexner nicht mit Epstein befreundet gewesen sein soll, obwohl er zugleich zugegeben hätte, auf beiden Inseln des Sexualstraftäters gewesen zu sein.
Medien zitieren Wexner: war naiv und leichtgläubig
Medienberichten zufolge hatte Wexner in einem Statement an das Aufsichtsgremium angegeben, auf Epstein reingefallen zu sein. "Ich war naiv, töricht und leichtgläubig, Jeffrey Epstein zu vertrauen", zitierten etwa der US-Sender CNBC und die "New York Times" aus dem Schriftstück. "Er war ein Betrüger. Und obwohl ich betrogen wurde, habe ich nichts Unrechtes getan und nichts zu verbergen", heißt es weiter.
Der heute 88-Jährige hatte mit seinem Konzern L Brands zahlreiche US-amerikanische Marken groß gemacht, darunter Victoria's Secret, Bath & Body Works und Abercrombie & Fitch.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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