Donald Trump News: Trumps umstrittener Friedensrat kommt erstmals zusammen

Vor einem Monat hat Trump seinen Friedensrat gegründet, in dem Kritiker eine mögliche Konkurrenz zur UN sehen. Der Fokus der ersten Sitzung soll auf dem Gazastreifen liegen.

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Donald Trump in seinem Anwesen Mar-a-Lago. (Foto) Suche
Donald Trump in seinem Anwesen Mar-a-Lago. Bild: picture alliance/dpa/AP | Rebecca Blackwell

Der umstrittene Friedensrat von US-Präsident Donald Trump kommt an diesem Donnerstag in Washington zu seiner ersten Sitzung zusammen. Es wird erwartet, dass der Fokus auf der weiteren Entwicklung im Gazastreifen liegt. Trump hatte bereits im Vorfeld angekündigt, dass er dabei ein Milliardenpaket an humanitärer und Wiederaufbau-Hilfe für den im Krieg großflächig zerstörten Küstenstreifen vorstellt.

Außerdem will Trump sich bei dem Treffen zur internationalen Stabilisierungstruppe (ISF) äußern. Der Friedensrat soll diese Truppe aufbauen, die im Gazastreifen für Ordnung sorgen soll. Israel kontrolliert seit der vereinbarten Waffenruhe mehr als die Hälfte des Küstenstreifens, in den restlichen Teilen hat die islamistische Hamas weiterhin das Sagen. Sie lehnt eine Entwaffnung, wie in Trumps Friedensplan vorgesehen, rigoros ab.

Trump hatte den sogenannten Friedensrat beim Weltwirtschaftsforum im Schweizer Alpenort Davos vor einem Monat gegründet und hat selbst den Vorsitz inne. Das Gremium soll globale Konflikte lösen. Anders als zunächst erwartet, ist es also nicht ausschließlich der Überwachung eines Friedensprozesses im Gazastreifen gewidmet. Kritiker betrachten den Friedensrat als Konkurrenz zu den von Trump kritisierten Vereinten Nationen. Viele europäische Staaten - darunter auch Deutschland - lehnen eine Beteiligung daran ab. Mit dabei sind als Mitglieder aktuell etwa zwei Dutzend Länder, unter anderem Ungarn, Israel, Belarus, Katar, Saudi-Arabien und die Türkei.

Zur ersten Sitzung würden Vertreter aus mindestens 20 Ländern erwartet, hieß es vorab aus US-Regierungskreisen. Sie soll im Friedensinstitut in Washington stattfinden, das jüngst in Donald J. Trump Friedensinstitut umbenannt wurde.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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