Prozess in Schweden: Mordpläne in Hessen – verurteilte Teenager gehen in Berufung

Zwei Teenager haben einem schwedischen Gericht zufolge einen Mord in der hessischen Kleinstadt Eppstein geplant – und wurden deswegen verurteilt. Jetzt gehen sie gegen das Urteil in Berufung.

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Für die Vorbereitung eines geplanten Mordes in Hessen sollen zwei junge Männer in Schweden hinter Gitter. Doch sie bestreiten die Tat weiter - und gehen jetzt gegen das Urteil in Berufung, wie die norwegische Nachrichtenagentur NTB berichtete. Im Januar waren die Teenager für die Tat zu Haftstrafen verurteilt worden.

Laut Anklageschrift reisten die beiden Teenager im August 2024 in die hessische Kleinstadt Eppstein, um einen Mord zu begehen. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft bewaffneten sich die Tatverdächtigen mit Messern und klopften an der Tür der Unterkunft ihres Opfers. Als jedoch eine andere Person die Tür geöffnet habe, seien die Mordpläne verworfen worden, hieß es.

Einer der beiden Männer - ein 19-Jähriger - wurde gleichzeitig im Januar für die Planung eines Terroranschlags auf ein Kulturfestival in Stockholm verurteilt. Er soll für sieben Jahre und zehn Monate in Haft. Der andere - ein 18-Jähriger - wurde zu einem Jahr und vier Monaten in einer geschlossenen Jugendstrafanstalt verurteilt. Er war zum Tatzeitpunkt minderjährig.

Auch die Staatsanwaltschaft geht gegen das Urteil in Berufung

Beide Männer sympathisierten den Angaben zufolge mit der Terrororganisation IS und wurden auch wegen der Beteiligung an einer terroristischen Vereinigung verurteilt. Auch dieses Urteil ficht der 18-Jährige an.

Auch die Staatsanwaltschaft geht gegen das Urteil in Berufung - sie fordert härtere Strafen für die Teenager.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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