Donald Trump: Seine "größte politische Fehleinschätzung" - Ex-Verbündete stellt ihn an den Pranger

Die ehemalige republikanische Kongressabgeordnete Marjorie Taylor Greene geht erneut hart mit Donald Trump ins Gericht. In einem Podcast kritisierte sie den US-Präsidenten für seinen Umgang mit den Epstein-Akten scharf.

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Donald Trump wird erneut von einer Ex-Verbündeten scharf kritisiert. (Foto) Suche
Donald Trump wird erneut von einer Ex-Verbündeten scharf kritisiert. Bild: picture alliance/dpa/AP | Jose Luis Magana
  • Marjorie Taylor Greene attackiert Donald Trump im Podcast
  • Ex-Verbündete behauptet, der US-Präsident habe "am härtesten" gegen die Veröffentlichung der Epstein-Akten gekämpft
  • Die Dokumente als "Schwindel" zu bezeichnen, sei seine "größte politische Fehleinschätzung" gewesen

Marjorie Taylor Greene galt einst als eine der engsten Verbündeten von Donald Trump. Inzwischen hat die 51-jährige Republikanerin nur noch deutliche Kritik für den amtierenden US-Präsidenten übrig. Anfang Januar trat sie deshalb sogar als Abgeordnete für den Bundesstaat Georgia im Repräsentantenhaus zurück. Doch auch nach ihrem Ausscheiden aus dem Kongress äußert sich MTG weiterhin zum politischen Geschehen in den Vereinigten Staaten. Dabei erhob sie nun erneut schwere Vorwürfe gegen Trump.

Marjorie Taylor Greene kritisiert Donald Trump für sein Verhalten im Epstein-Skandal

Marjorie Taylor Greene behauptete in einem Podcast, Trump habe "am härtesten" gegen die Veröffentlichung der Epstein-Akten gekämpft. Die zuletzt durch das US-Justizministerium freigegebenen Dokumente wiesen erneut frühere Verbindungen zwischen dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein, der über mehrere Jahre hinweg einen Missbrauchsring betrieben haben soll, und dem Republikaner nach. Fehlverhalten wird Trump in den Akten jedoch nicht vorgeworfen.

Marjorie Taylor Greene zeigte sich im Gespräch mit Moderator Owen Shroyer dennoch davon überzeugt, dass es Trumps "größte politische Fehleinschätzung" gewesen sei, die Epstein-Akten als "Schwindel" zu bezeichnen. Zudem merkte sie an, dass der US-Präsident die Kontrolle über seine Justizministerin Pam Bondi habe. Deshalb könne er persönlich genau über Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Skandal entscheiden:

  • "Pam Bondi dient dem Präsidenten und seiner Regierung, und die dortigen Verantwortlichen sagen ihr, wen sie strafrechtlich verfolgen darf und was sie nicht tun soll. Ich meine, sie haben ihr gesagt, dass die Epstein-Akten, dass der Kampf um die Freigabe der Epstein-Akten direkt von Präsident Trump kam", so Taylor Greene.

Die Republikanerin hatte vor ihrem Ausscheiden aus dem Kongress für die Veröffentlichung der Epstein-Akten gestimmt. Laut ihr habe ein gemeinsam mit den Demokraten im Repräsentantenhaus verabschiedetes Gesetz Trump unter Druck gesetzt und schließlich zur Freigabe weiterer Dokumente geführt.

Die Republikanerin Marjorie Taylor Greene äußerte sich in einem Podcast zu den Epstein-Akten. (Foto) Suche
Die Republikanerin Marjorie Taylor Greene äußerte sich in einem Podcast zu den Epstein-Akten. Bild: picture alliance/dpa/ZUMA Wire | Carol Guzy

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