Umfrage-Schock für Donald Trump: Selbst Republikaner wenden sich vom US-Präsidenten ab

US-Präsident Donald Trump rutscht in neuen Umfragen weiter ab. Selbst unter Republikanern bröckelt der Rückhalt deutlich. Zweifel an Führungsstärke, Ethik und politischer Agenda nehmen spürbar zu.

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Donald Trump: Selbst Republikaner wenden sich langsam vom US-Präsidenten ab. (Foto) Suche
Donald Trump: Selbst Republikaner wenden sich langsam vom US-Präsidenten ab. Bild: picture alliance/dpa/AP | Evan Vucci
  • Zustimmung laut Pew Research Center bei nur 37 Prozent
  • Rückgang kommt vor allem aus dem republikanischen Lager
  • Wachsende Zweifel an Führungsqualitäten und Integrität

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Für Präsident Donald Trump wird der Gegenwind stärker. Eine neue Erhebung zeichnet ein deutliches Bild: Die Unterstützung in der Bevölkerung bröckelt und das nicht nur bei politischen Gegnern. Auch innerhalb der eigenen Partei wächst die Distanz.

Zustimmung auf Talfahrt für Donald Trump

Laut einer aktuellen Studie des Pew Research Center, für die mehr als 8.500 Erwachsene in den USA befragt wurden, erreicht Trump derzeit nur noch 37 Prozent Zustimmung. Damit verliert der Präsident im Vergleich zum Herbst weiter an Rückhalt.

Die Mehrheit der Befragten bewertet die bisherige Regierungsarbeit kritischer als erwartet. Nur noch rund ein Viertel steht hinter einem Großteil seiner politischen Vorhaben. Vor einem Jahr lagen diese Werte noch spürbar höher. Auffällig ist dabei, dass der Rückgang der Unterstützung vor allem aus dem republikanischen Lager kommt.

Zweifel an Führungsstärke und Integrität von Donald Trump

Nicht nur die politische Agenda gerät unter Druck. Auch Trumps persönliche Eignung wird laut "echo24.de" zunehmend infrage gestellt. Weniger als 35 Prozent der Befragten trauen ihm die nötigen Führungsqualitäten für das Amt zu. Mehr als die Hälfte äußert dagegen wenig oder gar kein Vertrauen. Besonders kritisch fällt die Bewertung in Fragen der Ethik und der Achtung demokratischer Grundsätze aus. Nur etwa jeder Fünfte ist überzeugt, dass Trump im Amt moralisch korrekt handelt. Selbst unter Republikanern ist das Vertrauen in seine Integrität deutlich gesunken. Zu Beginn seiner zweiten Amtszeit bescheinigte noch eine klare Mehrheit der Parteianhänger ihrem Präsidenten ein verantwortungsbewusstes Handeln. Inzwischen ist dieser Wert spürbar zurückgegangen.

Eigene Partei geht auf Distanz

Auch inhaltlich verliert Trump an Boden. Die Unterstützung für seine politischen Pläne ist insgesamt rückläufig. Während im vergangenen Jahr noch gut ein Drittel der Amerikaner seine Agenda mehrheitlich unterstützte, liegt der Wert nun unter 30 Prozent. Innerhalb der republikanischen Wählerschaft ist die Zustimmung ebenfalls gesunken. Gleichzeitig wächst dort der Anteil derjenigen, die meinen, republikanische Abgeordnete im Kongress sollten sich nicht automatisch hinter den Präsidenten stellen, sondern im Zweifel auch gegen ihn votieren.
Auch der langfristige Ausblick fällt zunehmend pessimistisch aus. Fast die Hälfte der Befragten geht davon aus, dass Trump am Ende als gescheiterter Präsident in die Geschichte eingehen könnte. Dieser Wert ist innerhalb eines Jahres deutlich gestiegen.

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