Erneuter Winter-Alarm im Februar: Jetstream katapultiert Sturmtief nach Deutschland - kräftige Schneefälle drohen

Deutschland erlebt ein Wetter-Chaos der Extreme: Zunächst bringt Tief Ulrike Sturmböen bis 80 km/h. Danach droht arktische Kälte mit minus 10 Grad. Doch schon wenige Tage später dreht sich alles schon wieder.

Von news.de-Redakteurin - Uhr

Deutschland droht am Wochenende erneut ein Wintereinbruch. (Foto) Suche
Deutschland droht am Wochenende erneut ein Wintereinbruch. Bild: AdobeStock / hardvicore
  • Donnerstag (12.02.2026): Sturmböen bis 80 km/h, Schauer und Gewitter
  • Wochenende: Wintereinbruch mit Schnee und bis zu minus 10 Grad
  • Ab Montag: Jetstream bringt wieder milde Atlantikluft

Der Jetstream wirbelt das Wetter in Deutschland derzeit mächtig durcheinander: Zunächst zieht Tief Ulrike am Donnerstag (12.02.2026) über das Land hinweg und bringt Sturmböen mit bis zu 80 Kilometern pro Stunde. Besonders betroffen: der Süden sowie die Mittelgebirgsregionen. Dort müssen sich die Menschen auf kräftige Windböen einstellen. Begleitet wird der Sturm von Regenschauern und vereinzelten Gewittern. Die Temperaturen bleiben zunächst frühlingshaft mild. Doch das frühlingshafte Wetter ist nicht von langer Dauer. Wie "weather.com" schreibt, dreht sich die Wetterlage bereits am Freitag komplett.

Jetstream lenkt Sturmtief nach Deutschland - Kälteeinbruch mit bis zu minus 10 Grad droht

Das Sturmtief lenkt arktische Luftmassen aus Skandinavien nach Deutschland. Vielen Regionen droht am Wochenende der nächste Wintereinbruch mit Schneefällen. Die Temperaturen stürzen drastisch ab. Nachts können die Werte auf bis zu minus 10 Grad fallen. Nach dem frühlingshaften Donnerstag müssen sich die Menschen auf eine abrupte Rückkehr des Winters einstellen. Doch keine Sorge: Der Winterspuk ist schon am Montag wieder Geschichte.

Jetstream bringt Frühlingswärme zurück

Das Wetterkarussell dreht sich erneut. Der Polarjet transportiert dann wieder mildere Luftmassen aus dem Atlantikraum nach Deutschland. Die Schneefälle verwandeln sich in Regen, während die Schneefallgrenze rasch auf etwa 1.500 Meter ansteigt.

Dieser schnelle Wechsel zwischen Frühlingssturm, Wintereinbruch und erneuter Wärme ist typisch für die Übergangsjahreszeit. Deutschland liegt derzeit genau zwischen warmen und kalten Luftströmungen. Der Einfluss kalter Hochdruckgebiete lässt nach, während sich zunehmend wärmere Luft durchsetzt – ein deutliches Anzeichen für den nahenden Frühling.

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