Donald Trump dement und krank?: "Er erkannte alte Freunde nicht..." Neue Hinweise auf langjährige Demenz bei "The Don"

Kaum ein Tag vergeht, an dem nicht neue Hinweise auf eine Demenz-Erkrankung bei Donald Trump die Runde machen. Neu enthüllte Dokumente aus den Epstein-Akten legen nun nahe, dass "The Don" schon vor Jahren dement wirkte.

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Gerüchte, Donald Trump sei an Demenz erkrankt, verdichten sich stetig - offenbar zeigte der US-Präsident bereits vor Jahren Anzeichen einer neurodegenerativen Störung. (Foto) Suche
Gerüchte, Donald Trump sei an Demenz erkrankt, verdichten sich stetig - offenbar zeigte der US-Präsident bereits vor Jahren Anzeichen einer neurodegenerativen Störung. Bild: picture alliance/dpa/AP | Alex Brandon
  • Donald Trump an Demenz erkrankt laut Gerüchten
  • Brisante E-Mail aus Epstein-Akten bestätigte schon 2017 Demenz-Verdacht bei Trump
  • Endet Trump wie sein dementer Vater? "The Don" ist familiär vorbelastet

Seitdem Donald Trump im Januar 2025 offiziell als US-Präsident ins Weiße Haus zurückkehrte, ist der Republikaner Dauergast in den Medien - nicht nur aufgrund seiner politischen Entscheidungen, sondern vor allem wegen seiner gesundheitlichen Verfassung. Zügellose Wutausbrüche und Schimpftiraden, verwaschene Aussprache und generelle Verwirrung schüren neben körperlichen Symptomen wie geschwollenen Knöcheln und Blutergüssen an den Händen immer wieder Gerüchte, der US-Präsident sei schwer krank und habe nicht nur einen Schlaganfall erlitten, sondern auch an Demenz erkrankt.

Demenz-Gerüchte um Donald Trump reißen nicht ab - erste Hinweise liegen Jahre zurück

Nun verhärten sich Hinweise darauf, dass Donald Trump nicht erst nach seiner Wiederwahl Demenz-Symptome zeigt, sondern schon Jahre zuvor mit Verhaltensauffälligkeiten aus dem Rahmen fiel. Ausgerechnet im Zuge der Freigabe von Dokumenten aus den Epstein-Akten kam ans Licht, dass Trumps Umfeld bereits im Jahr 2017 den Verdacht hegte, der Republikaner sei an einer neurodegenerativen Störung erkrankt, wie "Raw Story" berichtet.

Konkret ist es eine brisante E-Mail des verstorbenen Sexualstraftäters Jeffrey Epstein, die neue Fragen über den Gesundheitszustand von US-Präsident Donald Trump aufwirft. In einer Nachricht vom 29. Dezember 2017 an den Trump-Biografen Michael Wolff schilderte Epstein beunruhigende Beobachtungen von einem gemeinsamen Abendessen mit Donald Trump.

"Er erkannte alte Freunde nicht": Jeffrey Epstein schürt in E-Mail von 2017 Demenz-Verdacht bei Donald Trump

"Einige beim Dinner mit Donald gestern Abend waren besorgt wegen Demenz. Er erkannte alte Freunde nicht", schrieb Epstein laut "Raw Story". Die Korrespondenz wurde im Rahmen der Ermittlungen gegen den 2019 verstorbenen Pädokriminellen öffentlich zugänglich. Das Treffen fand laut den Berichten am 28. Dezember 2017 in Trumps Anwesen Mar-a-Lago im floridianischen Palm Beach statt. Neben den Sorgen über mögliche Gedächtnisprobleme notierte Epstein auch, dass Trump "Tonnen von Make-up" getragen habe.

Wer genau an dem Abendessen teilnahm, bleibt weitgehend im Dunkeln. Nach Angaben von Hogan Gidley, dem damaligen stellvertretenden Pressesprecher des Weißen Hauses, war der frühere Handelsminister Wilbur Ross der einzige offiziell bestätigte Gast. Ob weitere Personen anwesend waren, ist nicht dokumentiert.

Donald Trump seit Jahren dement? Selbst enge Vertraute haben keinen Zweifel mehr

Die E-Mail von Epstein reiht sich in eine längere Geschichte von Spekulationen ein. Bereits im selben Jahr soll Trumps damaliger Chefstratege Steve Bannon geäußert haben, der Präsident leide an "früher Demenz". Dem US-Magazin "People" zufolge bemängelte Bannon, Trump könne sich nicht konzentrieren, lese nicht und wiederhole sich permanent. Diese Aussagen wies Bannon später zurück. Kritiker des Präsidenten führen bis heute seine Tendenz an, in Reden abzuschweifen und dieselben Anekdoten innerhalb kurzer Zeit mehrfach zu erzählen. Das Weiße Haus betont hingegen wiederholt, Trump befinde sich in ausgezeichneter gesundheitlicher Verfassung.

Donald Trump von Demenz heimgesucht: Familie des US-Präsidenten ist erblich vorbelastet

Die Debatte um Donald Trumps geistige Gesundheit erhält durch seine Familiengeschichte zusätzliche Brisanz. Sein Vater Fred Trump erkrankte bereits in den 1990er-Jahren an Alzheimer und lebte bis zu seinem Tod 1999 mit der Krankheit. Diese Form der Demenz ist die am häufigsten auftretende.

Ein Verwandter des Präsidenten, Fred C. Trump III, äußerte sich laut "People" besorgt: Das Verhalten seines Onkels erinnere ihn an den geistigen Verfall anderer Familienmitglieder. Die Regierung weist sämtliche Spekulationen über den mentalen Zustand des 79-Jährigen entschieden zurück und versichert, Trump erfreue sich bester Gesundheit.

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