Elon Musk: Epstein-Files bringen Tesla-Chef in Aktion – Opfer erhalten nun Unterstützung

Elon Musk bietet Epstein-Opfern Unterstützung an und will ihre Anwaltskosten übernehmen, sollte es juristische Probleme geben. Er fordert Gerechtigkeit, kritisiert Täter und spricht Klartext zu seinen eigenen Kontakten in den Akten.

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Elon Musk: Tech-Milliardär will Anwaltskosten für Epstein-Opfer zahlen. (Foto) Suche
Elon Musk: Tech-Milliardär will Anwaltskosten für Epstein-Opfer zahlen. Bild: picture alliance/dpa/AP | Julia Demaree Nikhinson
  • Musk übernimmt Anwaltskosten für Epstein-Opfer
  • Betont, Täter müssen strafrechtlich verfolgt werden
  • Tesla-Chef weist eigene Teilnahme an Partys zurück

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Tesla-Chef Elon Musk sorgt erneut für ordentlich Wirbel. Der 54-Jährige kündigte auf seiner Plattform X an, die Anwaltskosten von Opfern des verurteilten Sexualstraftäters Jeffrey Epstein zu übernehmen, sollten diese juristische Probleme bekommen. "Ich werde die Verteidigung jedes Einzelnen bezahlen, der die Wahrheit über diese Angelegenheit ausspricht und dafür verklagt wird", schrieb Musk.

Reaktion auf Podcaster-Beitrag von Elon Musk

Auslöser für Musks Ankündigung war ein Beitrag des konservativen US-Podcasters Matt Walsh. Walsh hatte eine Werbung von Epstein-Opfern geteilt und gefragt, warum die Frauen nicht die mutmaßlichen Täter benennen würden. Viele Nutzer vermuteten, dass die Opfer aus Angst vor rechtlichen Konsequenzen zurückhaltend seien. Musk reagiert nun darauf und bietet finanzielle Unterstützung an, eine Ansage, die für die mutmaßlichen Täter heikel sein dürfte.

Elon Musk selbst in den Akten

Die neuesten Veröffentlichungen der Epstein-Akten zeigen, dass auch Musk namentlich erwähnt wird. In einer Mail aus dem Jahr 2012 fragte er "Bild" zufolge Epstein: "Wann findet die wildeste Party auf deiner Insel statt?" Epstein wollte wissen, für wie viele Personen ein Hubschrauberflug nötig sei, Musk antwortete: "Wahrscheinlich nur für Talulah und mich", womit seine damalige Ehefrau Talulah Riley gemeint war. Laut Musk kam es jedoch nie zu einem Besuch auf der Insel.

Keine Teilnahme, aber Forderung nach Aufklärung

Nach der Veröffentlichung stellte Musk klar: "Ich war NICHT auf Epsteins Partys, in seinem Flugzeug oder auf seiner Insel. Aber viele andere waren es. Wer schwere Verbrechen begangen hat, muss strafrechtlich verfolgt werden." Er forderte zudem die Veröffentlichung aller Videos, die Epstein angefertigt hat, aber unter Wahrung der Anonymität der Opfer.

Musk und Trump: Alte Konflikte, neue Einblicke

Bereits im Sommer hatte Musk US-Präsident Donald Trump in Zusammenhang mit Epsteins Missbrauchsring gebracht. Nach einem Streit schrieb er auf X: "Zeit, die richtig große Bombe platzen zu lassen. Donald Trump ist in den Epstein-Akten." Später löschte er den Beitrag.

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