Donald Trump : Peinlicher Rechenfehler wird zum Desaster - 800 Prozent Rabatt
US-Präsident Donald Trump verspricht auf seiner neuen Medikamenten-Website satte Rabatte. Bei der Vorstellung von "TrumpRx" unterläuft dem 79-Jährigen jedoch ein gravierender Fehler. Seine Rechnungen gehen schlichtweg nicht auf.
Erstellt von Ines Fedder - Uhr
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US-Präsident Donald Trump möchte dem Gesundheitssystem in den USA offenbar auf die Sprünge helfen. Auf seiner neuen Medikamenten-Plattform können Patient:innen ihre Arzneimittel vergünstigt erwerben. Doch die Rabatte, die hier versprochen werden, sind schlichtweg unmöglich! Das Netz reagiert und spekuliert prompt wieder über den geistigen Zustand des US-Präsidenten.
Trumps peinlicher Rechenfehler - 800 statt 85 Prozent
Bei der Vorstellung seiner neuen Medikamenten-Website "TrumpRx" präsentierte US-Präsident Donald Trump Zahlen, die jeden Mathematiklehrer in Verzweiflung stürzen dürften. Der 79-Jährige sprach von Preisreduzierungen zwischen 578 und 800 Prozent – Werte, die schlicht unmöglich sind.
"Das kann doch niemand glauben. Ein Unterschied von 578 Prozent", verkündete Trump bei der Ankündigung der Plattform, die vergünstigte verschreibungspflichtige Medikamente anbieten soll. An anderer Stelle war von "fünf, sechs, 700 Prozent, in manchen Fällen sogar noch mehr" die Rede. Die tatsächlichen Rabatte liegen bei etwa 85 bis 89 Prozent – beeindruckend, aber eben keine dreistelligen Prozentwerte.
Donald Trump verspricht Abnehmspritze in den USA zum Schnäppchenpreis
Als konkretes Beispiel nannte Trump das Abnehmmedikament Wegovy von Novo Nordisk. Der Preis sinke von 1.300 auf 199 Dollar – laut dem Präsidenten eine Differenz von 578 Prozent. Die Mathematik erzählt jedoch eine andere Geschichte: Eine Reduktion um 578 Prozent würde bedeuten, dass das Medikament minus 6.214 Dollar kosten müsste. Die Pharmaunternehmen würden Patient:innen also Tausende Dollar dafür bezahlen, ihre Produkte einzunehmen.
In Wirklichkeit beträgt die Preissenkung rund 85 Prozent – ein durchaus beachtlicher Rabatt, der allerdings weit von Trumps spektakulären Behauptungen entfernt liegt.
Auch beim Inhalator versagt der Taschenrechner
Ähnlich abenteuerlich fiel die Rechnung bei einem AstraZeneca-Inhalator aus. Trump verkündete, der Preis falle von 458 auf 51 Dollar – "eine Differenz von fast 800 Prozent". Tatsächlich entspricht die Ersparnis von 407 Dollar einer Preissenkung von etwa 89 Prozent. Um auf 800 Prozent zu kommen, müsste der Inhalator bei minus 3.206 Dollar landen.
Falsch abgelesen? Peinliche Rechnung wurde vom Teleprompter vorgegeben
Besonders pikant: Der Präsident schien die Zahlen von einem Teleprompter abzulesen. Das wirft die Frage auf, wer diese mathematischen Unmöglichkeiten ursprünglich verfasst hat – und warum sie niemand vor der Präsentation korrigierte.
Alles nur Show? US-Präsident korrigiert sich innerhalb einer Präsentation mehrmals
Bemerkenswert ist, dass Trump einen Bachelor in Wirtschaftswissenschaften der renommierten Wharton School der University of Pennsylvania besitzt. Noch erstaunlicher: Gegen Ende seiner Rede nannte er plötzlich korrekte Werte. "Denken Sie mal darüber nach: 80 Prozent, in manchen Fällen 90 Prozent, Zahlen, die noch niemand für möglich gehalten hat", erklärte er.
Erneute Spekulationen über seinen Gesundheitszustand
Der Vorfall befeuert Spekulationen über den geistigen Zustand des ältesten je vereidigten US-Präsidenten. In einem NBC-Interview betonte Trump kürzlich, er fühle sich "körperlich und geistig" wie vor 50 Jahren. Zudem verwies er auf bestandene kognitive Tests. "The Daily Beast" hat das Weiße Haus um eine Stellungnahme gebeten.
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