Donald Trump: Nächste Klatsche für den US-Präsidenten - er kann seinen Absturz nicht aufhalten
Es gibt erneut schlechte Nachrichten für Donald Trump: Laut einer aktuellen Umfrage ist die Zustimmung für den US-Präsidenten weiter gesunken. Die Amerikaner bewerten seine Performance in verschiedenen Politikfeldern zunehmend kritisch. Auch an den ICE-Razzien in US-Städten gibt es heftige Kritik.
Erstellt von Martin Gottschling - Uhr
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- Donald Trump verliert in neuer Umfrage weiter an Zustimmung
- US-Präsident wird bei Themen wie Einwanderung, Wirtschaft und Außenpolitik deutlich schlechter bewertet als im Vormonat
- Amerikaner üben zudem große Kritik an ICE-Razzien in den US-Städten
Die neuesten Enthüllungen im Fall Jeffrey Epstein setzen Donald Trump massiv unter Druck. Auch wenn dem US-Präsidenten durch die Erwähnung seines Namens in den Akten noch kein Fehlverhalten vorgeworfen wird, bleibt unklar, welche Rolle er im Missbrauchsskandal genau spielte. Hinzu kommen für Trump weitere Probleme: Seit Wochen kämpft der 79-jährige Republikaner mit schlechten Umfragewerten. Nun rauschte die Zustimmung für ihn weiter in den Keller.
Donald Trump stürzt weiter ab in neuer Umfrage: Zustimmung für US-Präsidenten sinkt
Das geht aus einer Erhebung von Harvard CAPS/Harris hervor, über die aktuell "Newsweek" berichtet. Die Umfrage wurde landesweit zwischen dem 28. und 29. Januar unter 2.000 registrierten Wählerinnen und Wählern online durchgeführt. Trumps Gesamtzustimmung liegt demnach nur noch bei 45 Prozent - ein Rückgang von zwei Punkten gegenüber dem Vormonat. Besonders bemerkenswert: Die Werte fielen in sämtlichen wichtigen Politikfeldern gleichzeitig.
Donald Trump verliert bei Themen wie Einwanderung und Wirtschaft an Rückhalt
Ob Einwanderung, Wirtschaft oder Außenpolitik – überall verzeichnet der Präsident Einbußen:
- Der stärkste Einbruch zeigt sich beim Thema Einwanderung. Hier rutschte die Zustimmung von 49 Prozent im Dezember auf nun 46 Prozent ab – ein anhaltender Abwärtstrend seit den Spitzenwerten Anfang 2025, als Trump noch Mitte der 50er-Prozentmarke lag.
- Bei der Wirtschaftspolitik sieht es kaum besser aus: Mit 43 Prozent Zustimmung liegt der Wert deutlich unter dem Höchststand von 49 Prozent im Februar 2025.
- Die Außenpolitik sackte ebenfalls ab – von 45 auf 42 Prozent.
- Trumps größte Achillesferse bleibt jedoch die Inflation. Mit mageren 39 Prozent erreicht er hier seinen niedrigsten Stand seit einem Jahr. Auch die Zustimmung zu seinen Zöllen und zu seiner Handelspolitik dümpelt bei identischen 39 Prozent.
Deutliche Kritik an Einwanderungsbehörde ICE: Laut Mehrheit "zu weit gegangen"
Darüber hinaus sieht eine Mehrheit das Vorgehen der Einwanderungsbehörde ICE in Minneapolis kritisch. Beamte hatten in der Stadt im Bundesstaat Minnesota tödliche Schüsse auf zwei US-Bürger abgefeuert. Die Regierung verteidigte das Vorgehen als Notwehr, doch Videoaufnahmen zeichneten ein anderes Bild der Geschehnisse. Trump kündigte daraufhin eine genauere Überprüfung an. Wie der US-Präsident mit den Protesten gegen ICE in Minneapolis umgeht, finden laut der Harvard CAPS/Harris-Umfrage zwar 51 Prozent gut, doch die Einwanderungsbehörde ICE sowie die Grenzschutzbehörde CBP werden deutlich negativer bewertet:57 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass diese bei der Durchsetzung der Gesetze "zu weit gegangen" seien. 86 Prozent befürworten zudem, dass die Bundesbeamten bei ihren Einsätzen Körperkameras tragen müssen, 80 Prozent fordern eine Ausweispflicht.
Mark Penn, Co-Direktor der Harvard CAPS/Harris-Umfrage, zieht daraus klare Schlüsse:
- "In der Einwanderungsfrage befürwortet die Öffentlichkeit die Abschiebung krimineller Ausländer, ist aber der Ansicht, dass die Einwanderungsbehörde ICE zu weit gegangen ist und willkürlich Migranten festnimmt – eine Politik, die sie ablehnt."
Angesichts dieser Entwicklungen stünden die Republikaner vor "schwierigen" Zwischenwahlen.
Trump selbst sprach mit Blick auf seine Umfragewerte zuletzt immer wieder von angeblichem Betrug. Er behauptete zudem, seine Zustimmung sei "so hoch wie nie zuvor" - allerdings ohne dafür Beweise zu liefern.
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