Ungarn: Urteil in Budapest gegen deutsche Antifa-Person erwartet

Maja T. soll an blutigen Angriffen auf mutmaßliche Rechtsextremisten in Budapest beteiligt gewesen sein. Ungarns Anklagebehörde verlangt eine exemplarische Bestrafung.

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Ein Polizeieinsatz in Bochum eskalierte. (Foto) Suche
Ein Polizeieinsatz in Bochum eskalierte. Bild: Adobe Stock / DABLJU (Symbolbild)

Im Prozess gegen die non-binäre Person Maja T. aus der linken Szene in Deutschland will das Budapester Stadtgericht am Mittwoch das Urteil verkünden. Die Verhandlung beginnt um 10.30 Uhr, die Urteilsverkündung soll in den Nachmittagsstunden erfolgen.

Die ungarische Staatsanwaltschaft wirft T. versuchte lebensbedrohende Körperverletzung und Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung vor. T. soll an zwei von fünf tätlichen Angriffen von militanten Linken auf mutmaßliche Rechtsextremisten im Februar 2023 in Budapest beteiligt gewesen sein.

Bei diesen zwei Angriffen wurden drei Personen schwer verletzt, zwei weitere leicht. Die Anklagebehörde fordert 24 Jahre Gefängnis für T. Die angeklagte Person nahm im Prozess zu den Vorwürfen nicht Stellung. Sie kritisierte die aus ihrer Sicht mangelnde Fairness des Verfahrens. Ihre Verteidigung hält das von der Staatsanwaltschaft geforderte Strafmaß für überzogen.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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