Dmitri Medwedew: "Bande von Schwachköpfen" - Ex-Kremlchef verhöhnt nach Wut-Ausbruch
Erneut sorgt Dmitri Medwedew mit einem verstörenden Wut-Anfall im Netz für einen Eklat. Der frühere russische Präsident beschimpfte in einer neuen Video-Botschaft die europäischen Staatsoberhäupter als eine "Bande von Schwachköpfen".
Von news.de-Redakteurin Franziska Kais - Uhr
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- Dmitri Medwedew entsetzt mit Wutausbruch bei Telegram
- Ex-Kremlchef bezeichnet europäische Regierungschefs als "Bande von Schwachköpfen"
- Medwedew schärft Feindbild und gibt Europa Schuld an Lage in Russland
Dmitri Medwedew ist nicht erst seit dem Ukraine-Krieg für seine verschärfte Rhetorik bekannt. Immer wieder fällt der frühere Präsident Russlands, der seit 2020 das Amt des stellvertretenden Leiters des Sicherheitsrates der Russischen Föderation innehat, in den sozialen Medien durch hetzerische Beiträge auf - so auch am Sonntag (1. Februar).
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Dmitri Medwedew eskaliert im Netz und beschimpft Ukraine-Verbündete
Die anhaltende Unterstützung Europas gegenüber der Ukraine sind dem russischen Ex-Präsidenten weiterhin ein Dorn im Auge. "Ich habe den Eindruck, dass eine Bande von Schwachköpfen in Europa die Macht ergriffen hat und nun die Europäische Union führt", wütete Dmitri Medwedew in einem auf seinem Telegram-Kanal veröffentlichten Video. "Es handelt sich um eine Art Rudel von Verrückten – entweder völlig unfähige und inkompetente Menschen, darunter auch diejenigen, die für internationale Angelegenheiten und die Führung der EU verantwortlich sind, oder Menschen, die genau den Ländern schaden, die sie dorthin gebracht haben."
Medvedev continues blaming Europe for everything:
— Anton Gerashchenko (@Gerashchenko_en) February 1, 2026
"I have the impression that a gang of halfwits has seized power in Europe and is now leading the European Union.
It is some kind of pack of madmen - either completely inadequate and incompetent, including those responsible for… pic.twitter.com/98IMxwXSYD
Dmitri Medwedew beschimpft europäische Führung als "Bande von Schwachköpfen"
In seiner Videobotschaft bedient sich der Ex-Kremlchef erneut der klassischen Eskalationsrhetorik der russischen Propaganda-Maschinerie. Seine Sprache zielt auf Wut und Verachtung ab, nicht etwa auf Argumente. Sein Ziel: Die EU-Institutionen sollen als irrational, inkompetent und gefährlich erscheinen. Indem er Europa die Schuld in die Schuhe schiebt, entlastet Medwedew die Kreml-Führung und macht die Verbündeten der Ukraine für die aktuell katastrophale Lage in Russland verantwortlich. Heißt: Wenn Europa von "Schwachköpfen" regiert wird, sind Sanktionen und wirtschaftliche Probleme fremd- und nicht selbstverschuldet.
"Der Alkoholiker blubbert" - Dmitri Medwedew verspottet nach Ausraster
Im Netz, wo Kriegsbeobachter Anton Geraschtschenko das entsprechende Video auf seinem X-Account veröffentlicht hat, wird der frühere russische Präsident nach seinem Wutausbruch erneut mit spöttischen und sarkastischen Kommentaren überzogen:
- "Der Alkoholiker blubbert!"
- "Er ist ein kranker Mann aus einem kranken Land mit einem wahnsinnigen Diktator, der ihm vorschreibt, was er zu denken, zu sagen und zu tun hat!"
- "Er ist ein gutes Beispiel dafür, mit dem Trinken aufzuhören..."
- "Wenn Medwedew sich darüber so aufregt, scheinen sie etwas richtig zu machen"
- "Wenn die russischen Führer so reden, dann deshalb, weil Europa richtig handelt."
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fka/gom/news.de
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