Proteste im Iran: Verstümmelt und vergewaltigt - Zeugen berichten vom Ausmaß der Gräueltaten
Die Proteste im Iran gehen weiter - trotz schrecklichster Umstände. Zeugen berichten von Vergewaltigungen, Verstümmelungen und verbrannten Leichen, um die Gräueltaten des Regimes zu vertuschen. Ein Bild des Grauens.
Erstellt von Ines Fedder - Uhr
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- Proteste im Iran halten weiter an
- Nach Blackout - Zeugenberichte malen Bild des Grauens
- Leichen verbrennen, um die Gräueltaten zu vertuschen
- Journalist Michel Abdollahi macht auf schreckliche Verbrechen im Iran aufmerksam
Seit dem 28. Dezember gehen im Iran mutige Menschen auf die Straßen, um gegen das herrschende Regime zu protestieren. Besonders Frauen stehen im Zentrum der Demonstrationen: Sie verzichten bewusst auf das Kopftuch und fordern lautstark ihre Freiheit ein. Zu Tausenden trotzen sie der Gefahr.
Erschütternde Berichte aus dem Iran
Doch das Mullah-Regime reagiert mit brutaler Gewalt. Trotz eines landesweiten Internet-Blackouts dringen nun erschütternde Berichte nach außen. Frauen werden gezielt unterdrückt, misshandelt und sexueller Gewalt ausgesetzt. Die Protestierenden lassen sich davon jedoch nicht einschüchtern – sie kämpfen weiter für ihre Rechte.
"Erst vergewaltigen wir euch, dann töten wir euch"
Die Brutalität der Sicherheitskräfte kennt keine Grenzen. Laut einem Bericht von "WELT" schildern Zeugen aus dem Iran entsetzliche Szenen: Beamte hätten "junge Frauen – verletzte und unverletzte – übereinander in ein separates Fahrzeug" geworfen. Dabei kündigten sie an: "Wir töten euch nicht. Erst vergewaltigen wir euch, dann töten wir euch."
Diese Aussagen sind offenbar kein Einzelfall. Das Regime setzt sexuelle Gewalt systematisch als Waffe gegen die Bevölkerung ein. Die Drohungen sollen Frauen einschüchtern und vom Protest abhalten. Doch die Demonstrantinnen weichen nicht zurück.
Proteste im Iran: Verstümmelte Körper werden verbrannt
Der deutsch-iranische Journalist Michel Abdollahi dokumentiert die Gräueltaten auf Instagram. Er steht in direktem Kontakt mit Menschen vor Ort und berichtet von systematischen Verbrechen: "Man vergewaltigt sie, man entfernt ihnen den Uterus, man hat ihnen die Kopfhaut mit ihren Haaren abgerissen", schildert er. Die Körper der Opfer seien "übersät mit Brandmalen von Zigaretten".
Das Regime versucht, seine Verbrechen zu vertuschen. Abdollahi erklärt: "Es ist so schrecklich, was man ihnen antut, dass man die Leichen nicht den Familien übergibt, sondern sie vorher verbrennt, damit nicht sichtbar wird, was dort passiert ist." Auch Kinder würden Opfer dieser Gewalt.
Michel Abdollahi: "Jeder hat Tote zu beklagen"
Die Nachrichten aus dem Iran zeichnen ein Bild der Verzweiflung. Abdollahi berichtet von seinen täglichen Gesprächen mit Menschen vor Ort: "Jeder hat Tote zu beklagen. Jeder. Alle tragen Schwarz. Es ist wie auf dem Friedhof."
Doch trotz der allgegenwärtigen Trauer und des täglichen Terrors weigern sich die Iraner aufzugeben. Der Journalist, der bei seinen Schilderungen sichtlich mit den Tränen kämpft, gibt ihre Botschaft weiter: "Die Menschen sagen auch, sie geben nicht auf." Die Protestbewegung hält an – trotz der unvorstellbaren Gewalt, die das Regime gegen die eigene Bevölkerung richtet.
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