Donald Trump: US-Präsident sucht neues Feindbild - schwere Vorwürfe gegen Obama

Donald Trump hat in einem Post bei "Truth Social" schwere Vorwürfe gegen Ex-Präsident Barack Obama erhoben. Neue Dokumente sollen belegen, dass Obama falsche Geheimdienstinformationen in Umlauf gebracht haben soll.

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Donald Trump droht seinem Amtsvorgänger Barack Obama erneut mit Verhaftung. In einem Beitrag bei "Truth Social" wirft er dem Präsidenten a.D. gezielte Manipulation von Geheimdienst-Informationen vor. (Foto) Suche
Donald Trump droht seinem Amtsvorgänger Barack Obama erneut mit Verhaftung. In einem Beitrag bei "Truth Social" wirft er dem Präsidenten a.D. gezielte Manipulation von Geheimdienst-Informationen vor. Bild: dpa/AP/Allison Robbert
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Es sind schwerwiegende Anschuldigungen, die US-Präsident Donald Trump (79) gegenüber dem ehemaligen Staatsoberhaupt Barack Obama erhebt. Auf seiner Social-Media-Plattform "Truth Social" nimmt der 79-Jährige kein Blatt vor den Mund und überschüttet einen seiner Amtsvorgänger mit eine Reihe von bisher nicht belegter Behauptungen.

Donald Trump schießt abermals gegen Barack Obama - "verhaftet Obama jetzt!"

In einem ausladenden Post verschafft sich Donald Trump Luft: "Die Direktorin der US-Nachrichtendienste, Tulsi Gabbard, hat gerade HUNDERTE Russiagate-Dokumente veröffentlicht, die beweisen sollen, dass Barack Obama persönlich CIA-Agenten angewiesen hat, falsche Geheimdienstinformationen über Präsident Trump zu fabrizieren", wütet Trump bei Social Media. Der Vorwurf: Barack Obama nutzte Falsch-Meldungen, um die Amerikaner bei der Wahl zu beeinflussen. Er wirft dem ehemaligen Präsidenten einen "Putschversuch" vor. Trumps knallharte Forderung: Obama soll verhaftet werden!

Wahlmanipulation 2016? Vorwürfe gegen Barack Obama nicht neu

Hintergrund der Anschuldigungen sind mehrere Dokumente, die von Tulsi Gabbard, Leiterin der amerikanischen Geheimdienstorganisationen, im Sommer 2025 veröffentlicht wurden. Sie sollen belegen, dass hochrangige Mitarbeiter der Obama-Administration das Eingreifen Russlands in die Wahl 2016 falsch dargestellt oder manipuliert hätten.

Dass Russland die Wahl 2016 versucht hat, zu beeinflussen, gilt als gesichert, eine mutmaßliche Manipulation seitens Obama hingegen nicht. Laut Expert:innen seien Gabbards Vorwürfe irreführend und durch die Dokumente nicht belegt.

Politische Kontrahenten am Pranger

Es ist nicht das erste Mal, dass US-Präsident Donald Trump öffentlich gegen politische Widersacher wettert. Er drohte in der Vergangenheit bereits mehrmals damit, Barack Obama verhaften zu lassen. Und auch andere politische Kontrahenten bekamen jüngst den Zorn des US-Präsidenten zu spüren. So drohte Trump unlängst einem republikanischen Abgeordneten mit "Verfolgung", weil dieser sich ihm widersetzte. Auch die öffentliche Fehde zwischen Trump und dem kalifornischen Gouverneur Gavin Newsom nahm ungeahnte Ausmaße an.

US-Präsident hat mit miesen Umfragewerten zu kämpfen

Derzeit hat Trump in den USA mit erheblichen Widerstand aus der Bevölkerung zu kämpfen. Kurz vor den Zwischenwahlen sinkt die Zustimmungsrate vor allem bei den Sozialschwachen. Bei einer Rede in Ohio mahnte der US-Präsident, dass man bei den Zwischenwahlen unbedingt erfolgreich sein müsse. Im Falle des Scheiterns droht den Republikanern Handlungsunfähigkeit im Senat.

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