Ukraine-Krieg aktuell: Wladimir Putin büßt wegen Ukraine-Drohnen Milliardenschätze ein

Diese Verluste im Ukraine-Krieg schlagen heftig ins russische Kontor: Dem ukrainischen Inlandsgeheimdienst zufolge hat Wladimir Putin auf einen Schlag Militärflugzeuge im Wert von einer Milliarde US-Dollar durch Drohnenbeschuss eingebüßt.

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Berichten zufolge soll Wladimir Putin im Ukraine-Krieg auf einen Schlag Militärflugzeuge im Wert von einer Milliarde US-Dollar eingebüßt haben. (Foto) Suche
Berichten zufolge soll Wladimir Putin im Ukraine-Krieg auf einen Schlag Militärflugzeuge im Wert von einer Milliarde US-Dollar eingebüßt haben. Bild: picture alliance/dpa/Pool Sputnik Kremlin/AP | Mikhail Metzel
  • Wladimir Putin kalt erwischt von Milliarden-Verlusten im Ukraine-Krieg
  • Kreml-Chef büßt auf einen Schlag mehr als ein Dutzend Militärflugzeuge ein
  • Ukrainische Langstrecken-Drohnen verursachen heftige Einbußen auf russischer Seite

Der Tag, an dem sich der Beginn von Wladimir Putins "militärischer Spezialoperation" zum vierten Mal jährt, rückt immer näher - allerdings scheint sich der Kreml-Chef von einem Triumph im Ukraine-Krieg gleichzeitig immer weiter zu entfernen. Aktuell dürften Berichte blamabler Verluste im Kriegsgebiet bei Wladimir Putin besondere Empörung auslösen.

Wladimir Putin büßt Militärflugzeuge für eine Milliarde Dollar im Ukraine-Krieg ein

In "The Kyiv Independent" ist unter Berufung auf Angaben des ukrainischen Inlandsgeheimdienstes SBU zu lesen, dass dem Kreml-Chef mit einem Schlag kostbares Militärgerät im Wert von einer Milliarde US-Dollar abhanden gekommen sei. Seitens des SBU wurde am 28. Januar eine Videozusammenstellung veröffentlicht, die nach eigenen Angaben die Vernichtung russischer Militärflugzeuge im Gesamtwert von mehr als einer Milliarde US-Dollar dokumentiert. Die Aufnahmen zeigen Langstrecken-Drohnenangriffe, die vom Spezialeinsatzzentrum "A" durchgeführt wurden – besser bekannt unter dem Namen "Alpha".

Ukrainische Langstreckendrohnen vernichten sündhaft teure Putin-Flieger

Das veröffentlichte Material enthält Aufnahmen aus der Perspektive von FPV-Drohnen, die mehrere russische Flugzeuge ins Visier nehmen. Die Spezialeinheit des SBU hat sich auf Angriffe tief im russischen Hinterland spezialisiert und fügt Moskaus Luftstreitkräften damit erhebliche Verluste zu. Die Bilanz der Alpha-Einheit umfasst laut SBU insgesamt 15 zerstörte Luftfahrzeuge auf russischer Seite: elf Kampfbomber, drei Hubschrauber sowie ein Transportflugzeug wurden bei dem Angriff eliminiert. Der kombinierte Wert dieser Verluste übersteigt die Marke von einer Milliarde Dollar.

Tiefschlag für Wladimir Putin: Kriegsgerät für über eine Milliarde Dollar in Schutt und Asche geschossen

"Der Feind ist es gewohnt, sich im tiefen Hinterland sicher zu fühlen. Aber für die Spezialkräfte von 'Alpha' hat die Entfernung längst aufgehört, eine Rolle zu spielen", erklärte der SBU in einer Mitteilung auf seinen Social-Media-Kanälen. Die Botschaft ist eindeutig: Selbst weit von der Frontlinie entfernte russische Militärstützpunkte sind vor ukrainischen Präzisionsangriffen nicht mehr geschützt.

Ukraine nimmt russische Militärinfrastruktur ins Visier - Drohnenfabrik in Taganrog schwer getroffen

Die Angriffe der Alpha-Einheit richten sich nicht nur gegen Flugzeuge. Vergangene Woche führten die ukrainische Marine und der SBU eine gemeinsame Operation gegen eine bedeutende Drohnenproduktionsstätte in Taganrog durch. Bei dem Angriff wurden mehrere Fertigungshallen des Atlant-Aero-Werks zerstört.

Die Fabrik stellte unter anderem die berüchtigte Molniya-Drohne her – eine kostengünstige Flügeldrohne mit Loitering-Munition, die russische Truppen entlang der gesamten Frontlinie einsetzen. Am 16. Januar bestätigte die ukrainische Marine offiziell die schweren Schäden an den Produktionskapazitäten der Anlage. Der SBU hatte den Angriff bereits drei Tage zuvor gemeldet.

Die Drohnenoffensive der Alpha-Einheit fügt sich in eine umfassendere ukrainische Strategie ein. Kiew greift regelmäßig nicht nur militärische Einrichtungen an, sondern auch Öl-Infrastruktur, die Russland zur Kriegsfinanzierung und Versorgung seiner Streitkräfte mit Waffen, Treibstoff und Ausrüstung nutzt. Erst am 27. und 28. Januar attackierten ukrainische Kräfte ein Öldepot in der russischen Oblast Woronesch sowie mehrere Militärstandorte in besetzten Gebieten. Der Angriff auf das Chocholskaja-Öldepot löste einen Brand aus, der gelagerte Erdölprodukte entzündete. Dichter Rauch stieg über dem Gelände auf, wie der ukrainische Generalstab mitteilte.

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