Wladimir Solowjow: Europäer als "Vasallen" - Putin-Freund glaubt an Zerstörung der Nato durch Trump
Russlands Top-Propagandist Wladimir Solowjow hat sich im Staatsfernsehen zum aktuellen Grönland-Zoff zwischen den USA und ihren Nato-Partnern geäußert. Er sprach von einer Zerstörung des Militärbündnisses durch Donald Trump. Zudem betrachtet er die Europäer als "Vasallen".
Von news.de-Redakteur Martin Gottschling - Uhr
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- Wladimir Solowjow verweist im russischen Staatsfernsehen auf mögliche Zerstörung der Nato durch Donald Trump
- Putin-Propagandist behauptet: Europäer seien Vasallen der USA und der Kontinent eine "amerikanische Einflusssphäree" ist
- Empörung über Solowjows Aussagen in den sozialen Medien
Der Streit zwischen Donald Trump und seinen Nato-Verbündeten um die Arktisinsel Grönland droht weiter zu eskalieren. Kurz vor dem Aufeinandertreffen beim Weltwirtschaftsforum in Davos prahlte der US-Präsident zudem mit seiner Macht und behauptete, er habe mehr als "jeder andere Mensch" für das westliche Militärbündnis getan. Der Konflikt wurde nun auch im russischen Staatsfernsehen thematisiert. Wladimir Putins Top-Propagandist Wladimir Solowjow präsentierte dabei seine Interpretation der aktuellen Entwicklungen, die er offenbar mit Genugtuung beobachtet.
Wladimir Solowjow spricht über Zerstörung der Nato durch Donald Trump
Der Moderator sagte in seiner eigenen Sendung: "Wir leben in einer Welt, in der sich die Regeln stark verändert haben. Ob es jemandem gefällt oder nicht." Solowjow fügte hinzu: "Um die nationalen Interessen Russlands zu schützen, müssen wir uns strikt an die Vorgaben unseres Oberbefehlshabers halten. An unseren Grenzen sollte keine Nato-Infrastruktur vorhanden sein. Aber das lässt sich viel einfacher lösen. Vielleicht gibt es die Nato gar nicht." Ein anderer Gast warf daraufhin ein, dass Trump die Allianz brechen würde.
Theorie im russischen Staatsfernsehen: Europäer als "Vasallen"
Dieser Äußerung pflichtete Solowjow bei und ergänzte: "Er hat den Europäern ihren wahren Frieden vor Augen geführt. Sie sind keine Verbündeten, sie sind Vasallen." Es sei klar geworden, dass Europa eine "amerikanische Einflusssphäre" ist.
Sorgen nach Aussagen im russischen Staatsfernsehen
Einen Ausschnitt der Talkshow hat Anton Geraschtschenko, Ex-Berater des ukrainischen Innenministers, auf X (vormals Twitter) geteilt. Andere Social-Media-Nutzer betrachten die jüngsten Äußerungen Solowjows mit Besorgnis. In den Kommentaren heißt es unter anderem:
- "Moskauer Propagandisten begrüßen Trumps Rhetorik über die Auflösung der Nato, denn sie schwächt das Bündnis, das sie am meisten fürchten. Seine Vasallenhetzreden spiegeln ihre imperialistische Strategie wider – perfekt, um Zwietracht zu säen. Europa, ignoriert ihn (Trump) und rüstet die Ukraine jetzt auf."
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gom/bos/news.de
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