Konflikt um Arktisinsel: Starmer: Verbündete mit Zöllen zu bestrafen "völlig falsch"
US-Präsident Donald Trump droht mehreren europäischen Ländern im Streit über Grönland mit Zöllen. In Großbritannien will man das Gespräch suchen.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
Suche
Der britische Premierminister Keir Starmer will nach der Zoll-Drohung von US-Präsident Donald Trump im Grönland-Konflikt direkt mit den Amerikanern ins Gespräch gehen. Es sei "völlig falsch", Zölle gegen Verbündete zu erheben, die sich für "die kollektive Sicherheit der Nato-Verbündeten" einsetzten, teilte Starmer in einer Erklärung mit. "Wir werden dies natürlich direkt mit der US-Regierung besprechen."
Die Position der Briten zu Grönland sei klar: Die Insel sei Teil des Königreichs Dänemark und ihre Zukunft "eine Angelegenheit der Grönländer und Dänen". Das Vereinigte Königreich habe deutlich gemacht, dass die Sicherheit in der Arktis für die gesamte Nato bedeutend sei und die Verbündeten mehr tun sollten, "um der Bedrohung durch Russland in verschiedenen Teilen der Arktis zu begegnen".
Trump hatte unter Verweis auf den Grönland-Streit zusätzliche Zölle gegen Deutschland und sieben weitere europäische Länder ab Anfang Februar angekündigt, darunter auch Großbritannien und Dänemark. Die gestaffelten Zölle sollen so lange gelten, bis ein Abkommen über den vollständigen Kauf der Arktisinsel erzielt werde, teilte Trump mit.
Mehrere Nato-Verbündete Dänemarks hatten zuletzt Soldaten auf die Arktisinsel geschickt, um sich an einer Erkundungsmission zu beteiligen. London schickte im Zuge dessen einen Offizier.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
Weitere aktuelle News im Ressort "Politik":
- Donald Trump: Trump für Regimewechsel im Iran
- Donald Trump: Macron weist Trumps Grönland-Zolldrohungen scharf zurück
- Donald Trump News: Trump will Grönland-Kauf mit Zöllen erzwingen
- Donald Trump News: Schwedens Kristersson zu Trump: Lassen uns nicht erpressen
kns/roj/news.de
Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.