Zukunft der Arktis: Wadephul offen für größeren Beitrag zu Arktis-Sicherheit

Der deutsche Außenminister macht auf dem Weg in die USA einen Stopp auf Island. Er und seine Amtskollegin plädieren im Streit um Grönland, die Nato könne doch gemeinsam mehr tun.

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Außenminister Johann Wadephul hat grundsätzliche Bereitschaft für einen größeren Beitrag Deutschlands zur militärischen Sicherheit in der Arktis erklärt. Die richtigen Antworten müssten im Nato-Rahmen gefunden werden, sagte der CDU-Politiker, der auf Island einen Zwischenstopp auf dem Weg in die USA einlegte.

Er reagierte damit auch auf andauernde Drohungen von US-Präsident Donald, der sich die Arktis-Insel Grönland einverleiben will.

"Der Nordatlantik ist geostrategisch enorm wichtig für unsere Allianz, für die Nato, und Island liegt hier am Knotenpunkt", sagte Wadephul. Und: "Umso wichtiger ist es, dass wir hier zusammenarbeiten. Auch die Bundeswehr unterstützt bereits bei der Seeraumüberwachung." Wenn sich neue Herausforderungen ergäben, werde Deutschland prüfen müssen, was möglich sei.

Die isländische Außenministerin Thorgerdur Katrín Gunnarsdóttir wies darauf hin, dass Europa, die USA und Kanada historisch engste Freunde und Verbündete seien. Das transatlantische Bündnis habe den Frieden bewahrt und das Fundament für Wohlstand geschaffen. Sie betonte, wie wichtig Sicherheit und Verteidigung in der Arktis seien. Dazu gehöre der Respekt für das Selbstbestimmungsrecht der Völker sowie für die territoriale Integrität.

An diesem Montag wird Wadephul in der US-Hauptstadt Washington von seinem Kollegen Marco Rubio empfangen. Auch dabei dürften die Drohungen Trumps gegen Grönland eine wichtige Rolle spielen.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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