Sahra Wagenknecht: Partei in der Krise - derbe Umfrage-Klatsche enthüllt
Für das BSW sind es nach dem Koalitions-Aus in Brandenburg derzeit keine einfachen Zeiten. Nun gibt es für die von Sahra Wagenknecht gegründete Partei den nächsten Dämpfer: Bundesweit verschwindet sie zunehmend in die Bedeutungslosigkeit.
Erstellt von Martin Gottschling - Uhr
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- Alarmierendes Umfrageergebnis für das BSW
- Bundesweit würden nur noch 3 Prozent der von Sahra Wagenknecht gegründeten Partei
- Rückschlag erfolgt nach Koalitionsbruch in Brandenburg
In Brandenburg ist die Koalition von SPD und BSW zerbrochen. Mehrere Abgeordnete sind aus der erst im Januar 2024 von Sahra Wagenknecht gegründeten Partei ausgetreten. Ein hitziger Konflikt entzündete sich zudem an einer gemeinsamen Abstimmung mit der AfD. Für die Negativschlagzeilen der vergangenen Tage bekommt das BSW nun die Quittung.
Umfrage-Klatsche für das BSW nach Koalitions-Aus in Brandenburg
Bei der aktuellen Sonntagsfrage des Meinungsforschungsinstituts Insa strafen die Wählerinnen und Wähler das BSW ab. Deutschlandweit würden nur noch 3 Prozent der Befragten der Partei ihre Stimme geben. Das entspricht in der von der"Bild"in Auftrag gegebene Erhebung einem Verlust von einem Prozentpunkt im Vergleich zur Vorwoche. Wäre bereits an diesem Wochenende Bundestagswahl, würde das BSW erneut klar den Einzug ins Parlament verpassen.
Sahra Wagenknecht hätte mit ihrer Partei aktuell keine Chance auf den Einzug in den Bundestag
In der Insa-Umfrage thront die AfD weiterhin auf Platz eins mit unveränderten 26 Prozent. Sie konnte ihren Vorsprung vor der Union sogar leicht ausbauen. CDU und CSU verlieren wie das BSW einen Prozentpunkt liegen nun bei 24 Prozent. Bei den größeren Parteien können lediglich die Grünen leicht zulegen. Das gesamte Ergebnis im Überblick:
- AfD: 26 Prozent (+/-0)
- CDU/CSU: 24 Prozent (-1)
- SPD: 14 Prozent (+/-0)
- Grüne: 12 Prozent (+1)
- Linke: 11 Prozent (+/-0)
- FDP: 4 Prozent (+/-0)
- BSW: 3 Prozent (-1)
- Sonstige: 6 Prozent
Die amtierende schwarz-rote Koalition aus Union und SPD hätte mit diesem Ergebnis ebenfalls keine parlamentarische Mehrheit.
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gom/news.de
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