Donald Trump: Alarmierende Zahlen für "The Don" veröffentlicht - deutlich weniger neue Jobs

Für Donald Trump gibt es erneut alarmierende Zahlen vom US-Arbeitsmarkt: Im Dezember wurden in den Vereinigten Staaten gerade einmal 50.000 neue Stellen geschaffen. Schlechter war der Wert zuletzt während der Corona-Pandemie.

Erstellt von - Uhr

Donald Trump dürfte ein neuer US-Arbeitsmarktbericht gar nicht gefallen. (Foto) Suche
Donald Trump dürfte ein neuer US-Arbeitsmarktbericht gar nicht gefallen. Bild: picture alliance/dpa/AP | Alex Brandon
  • Erneut schlechte Zahlen vom US-Arbeitsmarkt für Donald Trump
  • Nur 50.000 neue Jobs im Dezember 2025
  • Schlechter war dieser Wert zuletzt während der Corona-Pandemie

Donald Trump versprach den Bürgerinnen und Bürgern der Vereinigten Staaten noch während des Präsidentschaftswahlkampfs 2024 ein Jobwunder. Doch bereits im ersten Jahr seiner Amtszeit im Weißen Haus machte sich schnell Ernüchterung breit. Der prophezeite wirtschaftliche Aufschwung blieb aus. Stattdessen gab es regelmäßig schlechte Zahlen vom US-amerikanischen Arbeitsmarkt. Der Negativtrend setzt sich laut einem am Freitag, den 9. Januar 2026, veröffentlichten Bericht des Arbeitsministeriums fort.

Job-Pleite für Donald Trump: Im Dezember nur 50.000 neue Arbeitsplätze in den USA

Lediglich 50.000 neue Arbeitsplätze wurden im Dezember geschaffen.Analysten hatten mit einem Zuwachs von rund 70.000 Stellen gerechnet.Das ernüchternde Ergebnis macht 2025 zum schwächsten Jahr für das Beschäftigungswachstum außerhalb einer Rezession seit 2003. Schlechter waren die Werte zuletzt nur im Corona-Jahr 2020 sowie 2008 während der globalen Finanzkrise.Im Durchschnitt entstanden monatlich nur etwa 49.000 Jobs, wie Jed Kolko vom Peterson Institute for International Economics laut "Yahoo! News"berechnete.

Unter anderem habe laut Kolko die Einwanderungspolitik der Trump-Administration das Arbeitskräftewachstum und damit auch die Stellenzuwächse gebremst. Der Absturz gegenüber dem Vorjahr ist dramatisch: Insgesamt entstanden 2025 nur 584.000 Arbeitsplätze, während es 2024 noch rund zwei Millionen waren. Die aktuellen Zuwächse gab es vor allem im Gesundheits- und Sozialwesen. Sie könnten in Kürze noch weiter nach unten korrigiert werden.

Problem für den US-Präsidenten: Viele Langzeitarbeitslose in den Vereinigten Staaten

Die aktuelle Lage in den USA wird von Experten als "No-hire, no-fire"-Wirtschaft beschrieben: Unternehmen entlassen kaum, stellen aber auch nicht ein. Für Arbeitssuchende bedeutet das lange Wartezeiten. Der Anteil der Langzeitarbeitslosen – Menschen ohne Job seit mindestens 27 Wochen – kletterte im Dezember auf 26 Prozent, den höchsten Wert seit Anfang 2022.

Eine Umfrage der New Yorker Fed ergab zudem, dass die gefühlte Wahrscheinlichkeit, nach einem Jobverlust innerhalb von drei Monaten wieder Arbeit zu finden, auf ein Rekordtief gesunken ist.

Sie sehen das Video nicht? Klicken Sie hier.

Auch diese News zur US-Politik könnten Sie interessieren:

/news.de/stg

Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.