Ukraine-Krieg: Bundesregierung verurteilt Raketenangriff mit Oreschnik

Russland greift mit einer neuen Mittelstreckenrakete die Ukraine an. Die Bundesregierung sieht darin eine bewusste Eskalation und hält an der Unterstützung für Kiew fest.

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Die Bundesregierung hat den russischen Angriff auf die Ukraine mit der neuen Mittelstreckenrakete Oreschnik auf das Schärfste verurteilt. "Russland hat mit seinem Einsatz der Mittelstreckenrakete gegen zivile ukrainische Energieinfrastruktur in Lwiw nochmals eskaliert", sagte der stellvertretende Regierungssprecher Steffen Meyer in Berlin.

"Es sind symbolische Drohgebärden, die Angst machen sollen, aber nicht wirken. Dafür ist das russische Verhalten an dieser Stelle zu durchsichtig", sagte Meyer weiter.

Dass Russland als Begründung anführe, die Ukraine habe eine Residenz des russischen Präsidenten Wladimir Putins angegriffen, entlarve den Vorgang "als reines Manöver". Der Vorwurf eines Angriffs sei bereits entkräftet. "Russland eskaliert hier unprovoziert weiter", sagte Meyer.

Er verwies auch darauf, dass die Mittelstreckenrakete abgefeuert worden sei, nachdem sich die Ukraine, die USA und Europa in den vergangenen Tagen und Wochen sehr intensiv für einen Frieden in der Ukraine eingesetzt hätten. Der Angriff ändere nichts an der Entschlossenheit, weiter eng an der Seite der Ukraine zu stehen und umfassende Unterstützung fortzusetzen.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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