Donald Trump: Berater enthüllt wahren Grund für seine Grönland-Drohung
Donald Trump stellt weiterhin Anspruch auf das rohstoffreiche Grönland. Würde der US-Präsident die größte Insel der Welt, die zu Nato-Partner Dänemark gehört, wirklich militärisch angreifen? Das sagt einer seiner Berater nun dazu.
Erstellt von Martin Gottschling - Uhr
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- Donald Trump drohte Grönland mit Militäreinsatz, um die Insel zu annektieren
- Laut Berater Jack Keane will der US-Präsident lediglich einschüchtern, um einen Deal zu erzielen
- Massive Kritik an Washington aus Kopenhagen und von republikanischen Parteikollegen
Donald Trump träumt weiterhin davon, die zu Dänemark gehörende Insel Grönland zu annektieren. Der US-Präsident drohte notfalls auch mit dem Einsatz militärischer Gewalt, um sein Ziel zu erreichen. Doch würde Trump wirklich zum äußersten Mittel gegen einen Nato-Partner greifen? Sein eigener Militärberater hat sich nun überraschend zu dieser Frage geäußert.
Donald Trump droht Grönland mit militärischer Gewalt: Berater enthüllt Grund
Der pensionierte General Jack Keane war im Podcast "The General and the Journalist" zu Gast, wie aktuell der "Mirror" berichtet. Seiner Einschätzung nach seien Trumps Drohungen gegenüber Grönland vordergründig Teil einer Verhandlungstaktik. Der Präsident habe "nie ernsthaft darüber nachgedacht, Grönland mit militärischen Mitteln unter seine Kontrolle zu bringen". Stattdessen handle es sich um "Einschüchterung", um letztlich eine "Vereinbarung" für ein Sicherheitsabkommen zwischen den USA und Grönland zu erzielen, so die Analyse von Keane, der mehrmals wöchentlich mit Trump über Verteidigungsfragen spricht.
Derehemalige Vize-Stabschef der US-Armee, der zwei Angebote abgelehnt hatte, Trumps Verteidigungsminister zu werden, bezeichnete eine mögliche Invasion Grönlands als "illegal" sowie "beispiellos für einen amerikanischen Präsidenten".
Will Donald Trump Grönland nur einschüchtern? US-Außenminister Marco Rubio reist zu Gesprächen nach Dänemark
Wie es weitergeht: Bereits kommende Woche reist US-Außenminister Marco Rubio nach Dänemark, um verschiedene Optionen zu erörtern – darunter auch einen möglichen Kauf der rohstoffreichen Insel. Kopenhagen hatte sich zuletzt vehement gegen die scharfen Töne aus Washington gewehrt.Ministerpräsidentin Mette Frederiksen stellte klar:
- "Wenn die Vereinigten Staaten beschließen, ein anderes Nato-Land militärisch anzugreifen, dann würde alles enden – das schließt die Nato und damit die Sicherheitsordnung der Nachkriegszeit ein."
Republikaner kritisieren Trump-Drohung gegen Nato-Partner
Auch unter republikanischen Parteikollegen stieß Trumps aggressiver Vorstoß zum Teil auf massive Kritik. Der einflussreiche Senator Mitch McConnell bezeichnete die Drohungen amerikanischer Regierungsvertreter bezüglich einer Übernahme Grönlands als "ebenso unangemessen wie kontraproduktiv".
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gom/hos/news.de/stg
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