Donald Trump: Krude Impfentscheidung des US-Präsidenten – Ärzte warnen vor gefährlichem Experiment
Donald Trump kürzt die Impfempfehlungen für Kinder drastisch. Künftig sollen in den USA nur noch elf Impfungen als Standard gelten. Kinderärzte schlagen Alarm – und warnen vor einem gefährlichen Kurswechsel.
Erstellt von Anika Bube - Uhr
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- Donald Trump kürzt Impfempfehlungen für Kinder
- Nur noch 11 statt bisher 17 Impfungen gelten in den USA als Standard.
- Mehrere wichtige Vakzine fallen raus, darunter Hepatitis, RSV und Meningokokken – Kinderärzte warnen vor Risiken.
Donald Trump hat eine deutliche Reduzierung der Impfempfehlungen für Kinder angekündigt. Statt bisher 17 Immunisierungen soll die staatliche Gesundheitsbehörde CDC künftig nur noch elf Impfungen standardmäßig empfehlen. Der US-Präsident verkündete die Änderung auf seiner Plattform Truth Social.
Donald Trump streicht Impfempfehlungen für Kinder
Die neuen Richtlinien konzentrieren sich nach Angaben des Präsidenten auf die "schwerwiegendsten und gefährlichsten Krankheiten". Hinter dem Kurswechsel steht auch Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr., der in der Vergangenheit durch impfkritische Äußerungen und Verschwörungstheorien aufgefallen war. Die Überarbeitung der Empfehlungen war bereits Anfang Dezember angekündigt worden.
Laut der CDC-Übersicht werden mehrere Vakzine nicht mehr standardmäßig empfohlen. Dazu gehören Impfungen gegen Hepatitis A und Hepatitis B, Rotaviren sowie RSV-Infektionen. Auch der Schutz gegen Meningokokken B und Meningokokken ACWY steht nicht mehr auf der offiziellen Liste.
Die Impfungen sind jedoch keineswegs verboten. Eltern haben weiterhin die Möglichkeit, ihre Kinder gegen alle Krankheiten immunisieren zu lassen. Trump betonte: "Eltern können ihren Kindern weiterhin alle Impfungen verabreichen lassen, falls gewünscht." Die Krankenversicherungen übernehmen die Kosten auch für die gestrichenen Impfungen weiterhin.
Die Trump-Regierung rechtfertigt die Kürzungen mit einem Blick auf andere westliche Staaten. Man wolle sich stärker an den Impfplänen anderer Industrienationen orientieren, hieß es zur Begründung. Ein Vergleich zeigt unterschiedliche Ansätze: Deutschland empfiehlt derzeit Impfungen gegen 15 Krankheiten, während Dänemark lediglich zehn Immunisierungen vorsieht. Mit elf empfohlenen Impfungen positionieren sich die USA nun zwischen diesen beiden europäischen Ländern. Die neuen amerikanischen Richtlinien liegen damit deutlich näher am dänischen Modell als am deutschen Impfkalender.
Kinderärzte warnen vor gefährlichem Kurswechsel
Der US-Berufsverband der Kinderärzte (AAP) reagiert mit scharfer Kritik auf die neuen Richtlinien. Die Änderungen seien "gefährlich und unnötig", erklärte der Verband. Besonders den Vergleich mit Dänemark weist die AAP zurück: "Die Vereinigten Staaten sind nicht Dänemark, und es gibt keinen Grund, den dänischen Impfplan den amerikanischen Familien aufzuzwingen." Die Mediziner betonen, dass sich Krankheitsrisiken und Gesundheitssysteme zwischen den Ländern "erheblich" unterscheiden würden. Auf der empfohlenen Liste verbleiben Impfungen gegen Diphtherie, Tetanus, Keuchhusten, Grippe, Pneumokokken, Polio, Masern, Mumps, Röteln, HPV und Windpocken.
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bua/sfx/news.de
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