Donald Trump: Grönland-Pläne könnten Russland in die Hände spielen
Trumps erneute Aussagen zu Grönland alarmieren die Nato. Baltische Staaten stellen sich hinter Dänemark und warnen vor gefährlichen Signalen an Russland, die die Bündnissolidarität schwächen könnten.
Erstellt von Mia Lada-Klein - Uhr
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- Lettland und Estland sichern Dänemark volle Unterstützung zu
- Sorge vor Nato-Spaltung und russischer Provokation
- Dänemark weist Trumps Grönland-Forderungen klar zurück
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Die jüngsten Aussagen von Donald Trump zu Grönland sorgen für erhebliche Unruhe im Bündnis der Nato. Mehrere Mitgliedstaaten reagieren alarmiert und mahnen zur Geschlossenheit und das aus Sorge vor falschen Signalen an Moskau.
Baltische Staaten stellen sich hinter Dänemark
Nach Trumps erneuter Bekräftigung, die Kontrolle über Grönland aus Gründen der nationalen Sicherheit anzustreben, haben sich Lettland und Estland klar positioniert. Beide Länder betonten ihre Solidarität mit Dänemark, zu dessen Staatsgebiet Grönland gehört. In Zeiten wachsender Spannungen fürchten die baltischen Staaten, dass ein offener Streit innerhalb der Nato Schwäche demonstrieren könnte.
Sorge vor Donald Trumps Signalen an Russland
Vor dem Hintergrund des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine wächst in Osteuropa die Angst, der Kreml könnte Uneinigkeit im westlichen Bündnis ausnutzen. In Sicherheitskreisen gilt Russland als aufmerksam gegenüber jedem Anzeichen mangelnder Geschlossenheit innerhalb der Nato.
Donald Trumps Fokus auf strategische Ressourcen
Trump hatte zuletzt erklärt, Grönland sei von großer strategischer Bedeutung. Er verwies auf Rohstoffe sowie die zunehmende Präsenz russischer und chinesischer Schiffe in der Arktis. Aus seiner Sicht sei Dänemark nicht in der Lage, die Sicherheit des Gebiets ausreichend zu gewährleisten. Diese Aussagen erneuerten Spekulationen über mögliche US-Ansprüche auf das arktische Territorium.
Deutliche Reaktionen aus Kopenhagen
Die dänische Regierung reagierte scharf. Ministerpräsidentin Mette Frederiksen wies "Newsweek" zufolge jede Form von Übernahmefantasien entschieden zurück und forderte Trump auf, entsprechende Drohungen zu unterlassen. Auch der dänische Botschafter in Washington machte klar, dass die territoriale Integrität des Königreichs nicht zur Disposition stehe. Zusätzliche Brisanz erhielt die Debatte durch einen Social-Media-Beitrag aus dem Umfeld des Weißen Hauses, der eine US-Flagge über den Umrissen Grönlands zeigte. In europäischen Hauptstädten wurde dies als Provokation gewertet. Gleichzeitig betonen mehrere Nato-Staaten, dass legitime Sicherheitsinteressen der USA nur im Dialog und innerhalb bestehender Bündnisstrukturen geklärt werden könnten.
Appell an Geschlossenheit gegen Donald Trump
Gerade kleinere Nato-Mitglieder mahnen, dass Alleingänge die kollektive Sicherheit gefährden könnten. Für sie steht viel auf dem Spiel: Jede Schwächung der Bündnissolidarität könnte im Ernstfall fatale Folgen haben. Die Grönland-Debatte entwickelt sich damit zu einer Belastungsprobe für das transatlantische Verhältnis.
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mlk/bos/news.de
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