Donald Trump: Venezuela-Angriff erschüttert Märkte – was Anleger jetzt wissen müssen
Nach der Festnahme von Venezuelas Präsident Maduro durch die USA reagieren die Rohstoff-Märkte stark, Öl bleibt volatil. Anleger sollten Chancen wie Chevron oder Edelmetalle dosiert prüfen und Ruhe bewahren.
Erstellt von Mia Lada-Klein - Uhr
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- Ölpreise schwanken, Gold und Silber steigen als Sicherheit
- Chevron profitiert potenziell, bleibt aber riskant
- Privatanleger sollten Portfolio prüfen, Chancen dosiert nutzen, langfristig denken
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Die Festnahme von Venezuelas Präsident Nicolás Maduro durch die USA und Donald Trump sorgt nicht nur politisch für Schlagzeilen, sondern bringt auch Finanzmärkte ins Wanken. Anleger stehen vor der Frage: Öl, Edelmetalle oder abwarten?
Ölpreise unter Druck, Edelmetalle im Aufwind
Direkt nach dem Angriff reagierten Rohstoffmärkte deutlich. Brent-Öl fiel laut "Focus" leicht auf rund 51,60 Euro pro Barrel, während Gold und Silber deutlich zulegten – Gold um fünf Prozent auf 4420 Euro pro Unze, Silber sogar sechs Prozent auf 75,21 Dollar. Experten sehen darin typische Fluchtreaktionen in unsicheren Zeiten.
Venezuela: Ölreichtum mit Einschränkungen
Obwohl Venezuela über enorme Ölreserven verfügt, deckt das Land aktuell nur rund 0,9 Prozent des weltweiten Bedarfs. Dennoch beeinflusst die Krise kurzfristig die Preise, da Exporte blockiert und Lieferketten unterbrochen sind. Anleger müssen berücksichtigen, dass ein Wiederaufbau der Ölindustrie Jahre dauern und hohe Investitionen erfordern würde.
Chevron im Fokus – Risiko oder Chance?
Für US-Investoren steht vor allem Chevron im Blickpunkt. Das Unternehmen besitzt aktive Joint Ventures in Venezuela und hat Sondergenehmigungen für Exporte. Sollte Washington die venezolanischen Ölreserven kontrollieren, könnte Chevron davon erheblich profitieren. Allerdings bleibt das Investment riskant: Politische Unsicherheiten und mögliche jahrelange Investitionen ohne schnelle Rendite machen Chevron zu einer geopolitischen Wette.
Gold und Silber dienen in Krisenzeiten traditionell als Absicherung. Analysten raten Privatanlegern zu einer moderaten Beimischung von fünf bis zehn Prozent des Portfolios. Kurzfristige Kurssprünge sind möglich, doch ebenso wahrscheinlich sind Rücksetzer, sobald sich die Lage entspannt.
US-Aktien zeigen sich robust
Trotz der geopolitischen Spannungen bleiben US-Börsen bisher stabil, angetrieben von Technologie- und KI-Werten. Historisch haben US-Indizes geopolitische Schocks oft gut verkraftet – allerdings nur solange die Krise regional begrenzt bleibt.
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mlk/loc/news.de
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