Migration: In Friedland getötete Liana beigesetzt

Rund 150 Menschen nehmen Abschied von Liana, die am Bahnhof Friedland getötet wurde. Auch Thüringens AfD-Chef Höcke war bei der Trauerfeier in Heilbad Heiligenstadt anwesend.

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Eine Polizeiabsperrung vor einem Streifenwagen (Symbolbild). (Foto) Suche
Eine Polizeiabsperrung vor einem Streifenwagen (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / DABLJU (Symbolbild)

Liana ist am 11. August gestorben. Ein 31-jähriger Iraker steht unter dringendem Verdacht, das Mädchen vorsätzlich gegen einen mit etwa Tempo 100 durchfahrenden Güterzug gestoßen zu haben. Die Polizei ging zunächst von einem Unglück aus, später wurden jedoch DNA-Spuren des Verdächtigen an der Schulter des Opfers gefunden.

Das Mädchen war 2022 mit seiner Familie aus der Ukraine nach Deutschland geflüchtet und hatte zeitweise im thüringischen Geisleden gelebt. Der Tatverdächtige aus dem Irak wurde per Unterbringungsbefehl in einer psychiatrischen Klinik untergebracht. Bei ihm wurde in der Vergangenheit eine paranoide Schizophrenie diagnostiziert, und er zeigte am Tattag psychische Auffälligkeiten. Der Fall sorgte bundesweit für Schlagzeilen.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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