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Joe Biden: US-Präsident verspottet für "Gemurmel" bei Rede

Sein Arzt bescheinigte Joe Biden zuletzt "uneingeschränkt fit" zu sein. Doch der Spott seiner Gegner ist nach einem neuen Wahlkampfauftritt einmal mehr groß. Der US-Präsident habe "zusammenhangsloses Gemurmel" von sich gegeben.

Joe Biden muss sich nach öffentlichen Auftritten regelmäßig Spott gefallen lassen. (Foto) Suche
Joe Biden muss sich nach öffentlichen Auftritten regelmäßig Spott gefallen lassen. Bild: picture alliance/dpa/AP | Evan Vucci

Schon wieder ein Patzer! Joe Biden liefert seinen politischen Gegnern einmal mehr eine Steilvorlage, um ihn mit neuerlichem Spott zu überziehen. Biden macht regelmäßig Schlagzeilen mit peinlichen Patzern und Versprechern, was Republikaner, allen voran Donald Trump, regelmäßig ausschlachten. Da war es sicherlich nicht förderlich, dass Biden zuletzt die Einleitung zu einer Wahlkampfrede in Milwaukee im Pieper-Hillside Boys and Girls Club mehr oder minder verpatzte.

Joe Biden verwirrt mit Rede bei Wahlkampfauftritt

Das nationale Organisationsgremium der Republikanischen Partei konnte natürlich nicht widerstehen und postete Ausschnitte der Rede auf seinem Account beim Kurznachrichtendienst X ("RNC Research"). "Sehen Sie, die Gemeinschaften überall in diesem Boys und Girls Club. Ich bin ein großer Befürworter des Boys und Girls Club, aber als ich Senator war, habe ich viel Geld für den Boys und Girls Club zur Verfügung gestellt, als die Verbrechenswelle losging", hob Biden an.Was er ausdrücken wollte, war zunächst tatsächlich schwer zu verstehen.

In einem anderen Moment schien der Präsident innezuhalten und seine Worte zu wiederholen, als er über Redlining sprach, die diskriminierende Praxis, Wohngebiete aufgrund von Rassen oder ethnischen Merkmalen abzugrenzen und zu diskriminieren. Für die Republikaner ist klar: "Biden beginnt seine Rede in Milwaukee mit zusammenhangslosem Gemurmel", wie sie bei X urteilen.

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Joe Biden ist "uneingeschränkt fit" laut Gesundheitscheck

Sein hohes Alter ist für Biden ein großes Problem im Wahlkampf. Beim Start in eine zweite Amtszeit wäre Joe Biden 82, am Ende seiner Präsidentschaft dann 86. Biden verhaspelt sich bei Auftritten regelmäßig, sucht nach Wörtern, vertauscht Zahlen oder verwechselt Personen und Orte. Sein Arzt bescheinigte ihm vor einigen Wochen, uneingeschränkt fit für seinen Job zu sein. Der Gesundheitscheck des Demokraten listete allerdings einige Wehwehchen wie allgemeinen "Verschleiß" und einen "steifen Gang" auf.

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/news.de/dpa

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