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Russische Verluste im Ukraine-Krieg: Schwarzmeerflotte verkleinert sich! Gehen Putin die Schiffe aus?

Laut einem ukrainischen Bericht soll die Schwarzmeerflotte nur noch aus zwei Schiffen bestehen. In dieser Woche soll bereits ein Kriegsschiff beschädigt worden sein. Gehen dem russischen Militär langsam die Schiffe aus?

Wladimirs Schwarzmeerflotte soll nur noch aus zwei Schiffen bestehen. Bild: picture alliance/dpa/AP | Alexander Zemlianichenko

Erneut verzeichnet das russische Militär Verluste. Die Schwarzmeerflotte besteht nur noch aus zwei Schiffen, die dort auf Patrouille sind. Alle anderen seien bereits in Richtung Krim ausgelaufen, heißt es in einem ukrainischen Bericht.

Wladimir Putin gehen die Schiffe aus: Schwarzmeerschiffe zur Krim zurückgekehrt

Wie dem "Daily Star" berichtet, sollen unter anderem Reparaturarbeiten an den Kriegsschiffen vorgenommen werden. Die ausgelaufenen Schiffe sollen "in Stützpunkten auf der Krim repariert und neu versorgt" werden, steht in dem Bericht. Dennoch bedeutet diese keine Beruhigung oder gar, dass sich die Kriegsflotte zurückgezogen haben könnte. "Die Bedrohung durch einen Raketenangriff und einen verzweifelten Landungsangriff wird jedoch nicht geringer." Ob die Aussagen stimmen lässt sich nicht genau feststellen. Eine offizielle Bestätigung gibt es nicht. Dass Russlands Schiffe beschädigt sind, wurde erst in den letzten Tagen bekannt. Angeblich müssen mehrere Kriegsschiffe repariert werden. 

Wurde das russische Frachtschiff Wsewolod Bobrow von Ukraine-Raketen angegriffen?

 

Die Meldung kommt, nachdem Serhiy Bratchuk, ein Sprecher der regionalen Militärverwaltung von Odessa in dieser Woche behauptete, dass die Ukraine das moderne Marinelogistikschiff Wsewolod Bobrow mit einer Rakete beschädigt habe. "Infolge der Aktionen unserer Marine ist das Logistikschiff Wsewolod Bobrow, eines der neuesten Schiffe der russischen Flotte, in Brand geraten. Es heißt, es hinke in Richtung Sewastopol", sagte Bratchuk. Das Schiff soll Raketenabwehrsysteme zur Schlangeninsel transportiert haben, als es angegriffen wurde. Gesunken sei es aber nicht. 

Das russische Verteidigungsministerium hat die Aussagen zurückgewiesen und Bilder veröffentlicht, auf denen das Schiff nicht beschädigt sein soll. "Aus den Fotos geht eindeutig hervor, dass das Schiff überhaupt nicht beschädigt ist." Die Wsewolod Bobrov gehört zu drei Logistikschiffen der Elbrus-Klasse/Projekt 23120. Damit wird Trockenfracht transportiert oder es kommt zur Rettung zum Einsatz.

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bos/news.de